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Verhaltenere Reaktionen auf die zweite Kollektion von Duran Lantink für Jean Paul Gaultier

Mode
Jean Paul Gaultier Herbst/Winter 2026 Bildrechte: ©Launchmetrics/spotlight
Von Anna Roos van Wijngaarden

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Seit seiner Ernennung zum Nachfolger von Jean Paul Gaultier scheint der aus Den Haag stammende Designer Duran Lantink ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Modewelt zu spielen. Sein Debüt war laut und löste weltweit Reaktionen aus. Sein zweiter Auftritt auf der Pariser Modewoche hingegen zeigte sich solide. Anstelle eines Spektakels aus Farbe und Form, einschließlich nackter Trompe-l’oeil-Bodys, präsentierte er ein monochromes Ensemble aus Tailoring und luxuriösen Stoffen.

Die zweite Kollektion wurde daher anders aufgenommen: nicht mit Empörung und Schock, sondern mit ernsthaften Analysen seiner Referenzen an Gaultier und Fragen zu Lantinks eigenem Platz in der Modewelt.

Gaultier: „Fabulous, fabulous, fabulous, top“

In der sorgfältig kuratierten ersten Reihe der Show, die am Sonntag in Paris stattfand, saß auch ein bekanntes Gesicht, das nicht mehr jede:r sofort erkennt: der 73-jährige Jean Paul Gaultier selbst. Auf Instagram kursierte ein Clip des Mannes, der die Marke 1976 gründete. Er übergab 2024 den Staffelstab an das junge Talent, nach einer Pause von etwa elf Jahren in der Ready-to-wear-Abteilung.

„Fabulous, fabulous, fabulous, top“, rief er nach der Show der Modepresse zu. Lantink erhielt von ihm noch eine feste Umarmung. Damit wurden zweifelnde Kritiker:innen, die unter dem Druck der Cancel-Culture in den sozialen Medien stehen, vorerst zum Schweigen gebracht.

Ernsthafte Referenzen

Während Empörung Lantinks Debüt und seine Absichten überschattete, nahmen Analyst:innen die Kollektion nun ernsthaft auseinander und untersuchten die Referenzen an Gaultiers Frühwerk. Diese Referenzen waren übrigens auch im Debüt enthalten, etwa Gaultiers Matrosenstreifen und sein spitzer „Cone Bra“ von 1984, der die Inspiration für Lantinks Eröffnungslook lieferte.

Das britische Kultmagazin Dazed bemerkte anerkennend den Western-Look, den Gaultier bereits 1989 zeigte. Dazu gehörten schwarze Cowboyhüte, Lederhandschuhe und das Westernhemd mit Brusttaschen und Schulterklappen. „Obwohl die heutigen Looks viel zurückhaltender waren als die von Gaultier damals, waren die Western-Referenzen präsent und subtil in die Kleidung eingewoben“, urteilte das Magazin.

Neben den Cowboys zeigte Lantink weitere Archetypen aus seiner fantasievollen Innenwelt. Rächerinnen in Kleidern aus Lederstreifen und mit gewölbten Samtprothesen; „Girlbosses“, die das Treiben im Büro beobachten; und die moderne Femme fatale. Es gab auch Erscheinungen, die in Harry-Potter-Filme passen würden: nerdig, streng und mysteriös.

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Jean Paul Gaultier Herbst/Winter 2026 Bildrechte: Launchmetrics Spotlight

Keep Paris weird

Während der Instagram-Account der Marke im vergangenen Jahr mit negativen Reaktionen überflutet wurde, erhält das Team um Duran Lantink nun überwiegend Lob. Unter den Videos des beliebten Modekanals Stylenot, betrieben vom georgischen Analysten Beka Gvishiani, gab es erleichterte Reaktionen: Die neue Kollektion sei besser als die vorherige.

Luke Meagher, Betreiber des Accounts HauteLeMode, brachte es auf den Punkt: „Ich weiß nicht, was ich mir ansehe, aber gut – Jean Paul Gaultier keeps Paris Weird – es hält den ursprünglichen Wahnsinn von Paris am Leben.“

Aus ernsthafteren Kritiken auf LinkedIn wird das kommerzielle Potenzial der neuen Ausrichtung deutlich. „Eine wunderschöne Kollektion“, teilt der Bekleidungshersteller Messi LTD mit, „die Kombination aus klassischem Tailoring und sinnlichen Materialien ist sehr stark.“

Auch Janos Nagy, Personal Shopper bei der australischen Marke David Jones, hebt die Balance der Kollektion hervor: „Kreativität und Innovation bilden die perfekte Kombination der JPG-Signatur.“

Laut dem:der französischen Stylist:in Dominique Aubry zeigte Lantink vor allem, wie er die Sprache der Konstruktion beherrscht. „Die Silhouetten basieren auf einer architektonischen Arbeit. Einige Stücke spielen bewusst mit den Proportionen und Verzerrungen der Silhouette und offenbaren dadurch eine fesselnde und innovative Untersuchung von Struktur und Schnitt.“

Jean Paul Gaultier Herbst/Winter 2026 Bildrechte: Launchmetrics Spotlight

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