Auch in diesem Jahr wird es im deutschen Einzelhandel nicht zu einem Aufschwung kommen. Das ergibt der aktuelle Investitonstest des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Demnach sinken die Ausgabe für Investitionen in diesem Jahr um 5 Prozent. Die prognostizierte Investitionsquote liegt damit bei gut 2 Prozent und weit hinter der Rekordquote von 3 Prozent, die im Jahr 1996 verzeichnet wurde. Das Ifo-Institut rechnet mit stagnierenden Umsätzen. So ging der Umsatz in den ersten vier Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 1,3 Prozent, real um 1,0 Prozent zurück. Trotz des Rückgangs der Bauinvestitionen unter den Umfrageteilnehmern nimmt die gesamte Verkaufsfläche in Deutschland, laut des Ifo-Institutes zu. Ein beachtlicher Teil der handelsbezogenen Bauinvestitionen werde nicht mehr von den Einzelhandelsunternehmen direkt getätigt, sondern von Tochterunternehmen oder Spezialfirmen, die nicht zum Einzelhandel gezählt werden. Deutschland verfügt inzwischen mit rund 1,4 Quadratmeter pro Einwohner über mehr Verkaufsfläche als jedes andere europäische Land.

 

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