Mit einem Wandel in der Produktpolitik wollen viele Unternehmen in der Modebranche der Krise begegnen. Ihr Patentrezept: Schnellere Kollektionszyklen. Beim schnellen Wechsel der Kleidung steht diese dann nicht mehr als Identifikationsobjekt zur Verfügung. Heute z.B. eine Jacke abzubilden, die morgen schon nicht mehr im Programm ist, gewährleistet keine Kontinuität in der Kommunikation. Aufgrund des ständigen Wandels hat Mode-Werbung mehr und mehr die Aufgabe, ein starkes und stabiles Image zu schaffen. Zwölfmal im Jahr liefert das S'Oliver-Label "QS Style" jetzt ergänzende Programme in die Läden

Marc O'Polo will künftig noch stärker auf brandaktuelle Trends reagieren. Die neue Werbekampagne des Unternehmens steht hingegen für Wiedererkennung und Beständigkeit. Ähnliches gilt für das Windsor-Label Clothcraft. Mit mehr Tempo bei den Kollektionsrhythmen will die Marke im Handel immer wieder neu erlebt werden. In der Werbung setzt das Bielefelder Unternehmen ganz auf Image. Der Fokus liegt bei den Anzeigenmotiven nicht auf der aktuellen Ware, sondern der Gesamtanmutung der Marke mit dem Ziel, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Diese und andere Modelabels setzen dabei vor allem auf Printwerbung, die, anders als das flüchtige Medium TV, Beständigkeit und Image besser vermittelt.

 

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