Auch wenn es der Letzte ist: Der Ansturm auf die Geschäfte blieb dieses Mal aus. Die ersten drei Tage des Winterschlussverkaufes verliefen recht verhalten, aber zufrieden stellend für die Einzelhändler. Sowohl die Kundenfrequenz als auch die Umsätze lagen am Montag über dem Durchschnitt. Das anhaltende kalte Wetter animiert viele Kunden jetzt erst zum Kauf von Winterkleidung und Accessoires. Die Waren sind teilweise bis zu 70 Prozent reduziert.

Sicher seien sich die Einzelhändler, die teilweise noch hohen Lagerbestände bis zum Ende des WSV verkaufen zu können. Den Höhepunkt des "Winter-Schluss-Vergnügens" erwarteten die Händler am kommenden Wochenende. Bereits der vergangene Samstag habe vielen Geschäften erfreuliche Umsätze beschert, teilte der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr am Montag in Berlin mit.

Durch die Streichung der Schlussverkaufsreglung in der Novelle des Gesetzes gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG) wird es in Zukunft möglich sein, nicht nur zu festgelegten Zeiten Rabattverkäufe durchzuführen. Gerade die mittelständisch geprägten Facheinzelhandelsgeschäfte seien aber für die Beibehaltung des Schlussverkaufes, um den Kunden zu festgelegten Zeiten eine Reduzierung der Ware zu gewährleisten, teilte der Einzelhandelsverband Ostwestfalen Lippe schon Anfang des Monats mit. Der Schlussverkauf geht noch bis zum 7. Februar.

 

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