Wenn die Geschäfte bei Tom Tailor 2003 AG so laufen wie im letzten, dann ist der Konzern hoch zufrieden, so die Aussage des Vorstands und Mitinhaber des Modeunternehmens, Uwe Schröder, mit einem Augenzwinkern. Das Unternehmen steigerte den Umsatz in 2002 weltweit um 13,4 Prozent auf 348 Millionen Euro. In Deutschland verzeichnete Tom Tailor ein Umsatzplus von 16,6 Prozent auf 197 Millionen Euro.

Bis auf den jetzt in Düsseldorf eröffneten Flag-Store betreibt das Unternehmen keine eigenen Filialen, sondern versteht sich als Großhändler für den klassischen Fachhandel. Das mittelpreisige Angebot richtet sich vornehmlich an Kunden bis 35 Jahre. Hier zeigt sich, dass keinesfalls nur Billigangebote in der Krise eine Chance haben. Der "mittelmodische Bereich" setzt hier weiterhin Akzente.

Die Hamburger Olsen Gruppe, Lieferant für den Fachhandel, ist ein DOB-Spezialist für Frauen ab 35 Jahren. Die Olsen GmbH & Co. KG bekommt im Gegensatz zu Tom Tailor die Kaufzurückhaltung deutlich zu spüren, da sie im höheröreisigen Segment angesiedelt ist. Der Umsatz stagnierte im letzten Jahr. Verluste in Deutschland wurden durch Zuwächse im Ausland aus-geglichen. Für dieses Jahr rechnet der geschäftsführende Gesellschafter von Olsen, Michael Wolff, jedoch mit Umsatzeinbußen im einstelligen Bereich.

 

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