Kering ernennt Marilyne Trebus zur Produktchefin

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Der Hauptsitz des Kering-Konzerns in der Rue de Sèvres in Paris. Bild: ©Eric Sander
Von Julia Garel

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Der französische Luxusgüterkonzern Kering setzt die Stärkung seiner Kompetenzzentren mit der Ernennung von Marilyne Trebus zur neuen Chief Product Officer fort. Laut einer Meldung des Fachmediums Women’s Wear Daily (WWD) trat sie die Stelle mit sofortiger Wirkung an. In ihrer neuen Position berichtet sie demnach an Carlo Mocci, den Chief Client Officer des Konzerns.

Vor ihrem Wechsel zu Kering war Trebus bei der US-amerikanischen Modemarke Coach als Direktorin für Merchandising und als Geschäftsführerin für den Lifestyle-Bereich tätig. Insgesamt hatte sie fast zwölf Jahre bei dem auf Lederwaren spezialisierten Unternehmen verbracht und dort verschiedene strategische Positionen bekleidet. Vorherige Karrierestationen waren unter anderem die Modehäuser Valentino und Chloé.

Wie Kering gegenüber WWD mitteilte, wird die neue Direktorin im Rahmen der Strategie „Reconkering“ künftig „mit den Häusern zusammenarbeiten und gezieltere Kompetenzen in den Bereichen Marketing, Produkt, Omnichannel, Handel und Kundenwachstum bereitstellen“. Ziel ist es demnach, das Merchandising, die Preisgestaltung, die integrierte Geschäftsplanung und die Produktentwicklung zu stärken“. Dabei liege „der Fokus auf agileren und auf die Kund:innen bezogenen Arbeitsweisen“.

Unter der Leitung von CEO Luca de Meo hatte Kering im März die Einrichtung von zwei Kompetenzzentren angekündigt, die auf Industrie und Kundschaft ausgerichtet sind. Diese Initiative zielt darauf ab, die operative Effizienz zu optimieren und das nachhaltige Wachstum der Häuser zu unterstützen.

Diese umfassende Neuorganisation führte zu mehreren wichtigen Neueinstellungen. Dazu gehören Stéphane Noël als Industriedirektor, Fedele Usai als Marketingdirektor und Daniele Zito als kaufmännischer Direktor. De Meo hatte seinerzeit das Ziel dieser Maßnahmen beschrieben: „Mit diesen neuen Kompetenzzentren schaffen wir Klarheit in der Organisation, vernetzen die Teams und gewährleisten die Effizienz auf Konzernebene, um unseren Häusern die Mittel zu geben, schneller zu werden und weiterzukommen“, erklärte er.

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