Modedesignerin Kate Spade mit 55 gestorben

Die amerikanische Modedesignerin und Unternehmerin Kate Spade, deren Handtaschen durch die Kultserie «Sex and the City» weltbekannt wurden, ist überraschend gestorben. Sie sei am Dienstagmorgen tot aufgefunden worden, bestätigte ein Strafverfolger der Deutschen Presse-Agentur. Eine Haushaltshilfe entdeckte die 55-Jährige demnach in ihrer Wohnung auf der Park Avenue in Manhattan. Hinweise auf Fremdverschulden gab es keine.

”Kate Spade, die visionäre Gründerin unserer Marke, ist verstorben”, hieß es auf dem Twitter-Account ihrer gleichnamigen Marke, die 2017 für 2,4 Milliarden US-Dollar (2,1 Milliarden Euro) an den New Yorker Luxusmodekonzern Tapestry Inc verkauft wurde, zu welchem auch die Labels Coach und Stuart Weitzman gehören. “Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie zu dieser herzreißenden Stunde. Wir ehren die Schönheit, die sie in diese Welt gebracht hat”, hieß es weiter vom Unternehmen am Dienstag.

Die als Katherine Noel Brosnahan in Kansas City, Missouri geborene Designerin begann als Journalistin bei der inzwischen eingestellten Modezeitschrift «Mademoiselle» in New York.

Spade prägte amerikanische Accessoires

Anfang der 90er Jahre startete sie die Handtaschen-Marke unter dem Namen Kate Spade und öffnete im Stadtteil Soho eine Boutique. Neben den leuchtenden, meist einfarbigen Taschen verkaufte sie in Luxus-Kaufhäusern bald auch Schuhe, Sonnenbrillen und andere Accessoires. Sie und ihr Mann Andy, mit dem sie eine Tochter hatte, verkauften die Marke schließlich und gründeten 2016 mit zwei Freunden ein Label für Modeaccessoires namens Frances Valentine.

Der US-Modeverband, Council of Fashion Designers of America, sei “erschüttert” über die Nachricht des tragischen Todes ihres Mitgliedes Kate Spade, tweetete die Vereinigung. “Sie war ein großes Talent, die einen unermeßlichen Einfluss auf die amerikanische Mode hatte und die Art und Weise, wie amerikanische Accessoires von der Welt wahrgenommen werden.” (dpa/FashionUnited)

Bild: Spencer Platt / Getty images North America / AFP

 

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