Valentinos Nachlass geht an Stiftung

Einziger Erbe von Valentino ist die „Valentino Garavani, Giancarlo Giammetti Foundation“ mit Sitz in Vaduz, der Hauptstadt von Liechtenstein. Dies enthüllte die Zeitung Corriere della Sera.

Am 29. März 2023 hatte Valentino Garavani, der im vergangenen Januar verstarb, sein Testament dem Schweizer Notar Rolf Schneider in Gstaad übergeben. Er wählte damit das Schweizer Recht für seine Erbfolge.

Aus der Rekonstruktion des Corriere geht hervor, dass das Testament am 21. Januar in Italien hinterlegt wurde. Es wurde ab dem 15. April 2026 für vollstreckbar erklärt, als die Stiftung das Erbe „ausdrücklich angenommen“ hatte.

Zum Nachlass gehören Yachten, Villen, Kunstwerke, ein Schloss in Frankreich und Auslandskonten. Darunter befindet sich auch ein Konto bei Coutts & Company, der Privatbank, die auch Königin Elisabeth nutzte.

Auf die Stiftung sind bereits mehrere Vermögenswerte eingetragen. Dazu gehören die Villa an der Via Appia in Rom, ein 46 Meter langes Boot sowie die Aktivitäten der gleichnamigen italienischen Stiftung.

Laut der Zeitung deuten die Dokumente darauf hin, dass das Testament „einen einzigen Erben und eine Reihe von Vermächtnissen vorsieht“. Die Namen der Begünstigten der Erbschaftsspenden werden jedoch nicht ausdrücklich genannt.

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