Video: Wie KI die Landschaft des Secondhand-Einzelhandels bei Goodwill verändert
Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Goodwill verarbeitet jährlich über 4,4 Milliarden Pfund an Spenden. Der Großteil davon wird gereinigt, ausgezeichnet und über das weitläufige Filialnetz verkauft. Für viele Wiederverkäufer:innen war das Entdecken und Weiterverkaufen wertvoller Fundstücke von Goodwill in der Vergangenheit ein Weg zu erheblichem finanziellem Gewinn.
Allerdings setzt Goodwill zunehmend KI-gestützte Tools ein, um hochwertige Artikel zu identifizieren und online zu verkaufen, bevor sie überhaupt in die Verkaufsräume gelangen. Dieser technologische Wandel setzt die Secondhand-Community und die Unternehmen, die auf der Entdeckung verborgener Schätze basieren, unter Druck.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die komplexen Sortierprozesse, die Goodwill jährlich für Millionen von Artikeln anwendet. Er zeigt auch die Erfahrungen von Wiederverkäufer:innen, die um den verbleibenden Warenbestand konkurrieren. Einige dieser Fachleute erzielen sechsstellige Einkommen, indem sie Vintage-Kleidung pfundweise einkaufen. Andere sind zum Live-Verkauf auf Plattformen wie Whatnot übergegangen. Whatnot erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von über acht Milliarden US-Dollar und konkurriert damit mit der Größenordnung von Goodwill Industries selbst.