Burberrys Flagship-Store an Londons Regent Street wird restauriert und als Burberry House neu konzipiert
Das britische Luxusmodehaus Burberry restauriert seinen Londoner Flagship-Store in der Regent Street und konzipiert ihn als ‘Burberry House’ neu. Die neue Destination vereint künftig die Kollektionen, das Erbe sowie die Kultur der Marke mit einem Gastronomieangebot. Während der schrittweisen Umbaumaßnahmen bleibt das Geschäft geöffnet. Die Eröffnung des ‘Burberry House’ ist für Herbst 2027 geplant.
Der erneuerte Flagship-Store präsentiert erstmals das ‘Regent Concept’. Diese neue globale Ladenbau-Designsprache von Burberry wurde gemeinsam mit dem Innenarchitekten Peter Mikic entwickelt. Das Konzept ist vom klassischen britischen Zuhause inspiriert. Es verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischem Design sowie unerwarteten Details und schafft so ein persönlicheres Einkaufserlebnis.
„Wir freuen uns sehr, unseren ikonischen Flagship-Store in der Regent Street zu restaurieren und als ‘Burberry House’ neu zu gestalten“, sagte Joshua Schulman, Chief Executive Officer (CEO) von Burberry. „Als immersive Destination wird das Haus Erlebnis-, Archiv- und Gastronomieelemente vereinen. So entsteht ein Ort der Entdeckung und Inspiration.“
Neues Kapitel für 121 Regent Street
Das Gebäude in der 121 Regent Street wurde ursprünglich im frühen 19. Jahrhundert für den Prinzregenten entworfen. Seitdem diente es bereits als Kunstgalerie, Kino und Theater. Nach fast einem Jahrhundert am Haymarket verlegte Burberry seinen Londoner Flagship-Store im Jahr 2012 in das denkmalgeschützte Bauwerk. Die Restaurierung wird nun wieder originale architektonische Details des Wahrzeichens freilegen.
Ein zentrales Merkmal der Umgestaltung ist die Rückkehr der ‘Burberrys’-Uhr, die auf den historischen Namen des Unternehmens verweist. Sie wird wieder über dem Eingang zur Regent Street angebracht. Ursprünglich hing der Zeitmesser an der Fassade von Burberrys erstem Londoner Flagship-Store am Haymarket. Die aus Gusseisen, Opalglas und Blattgold gefertigte Uhr verbindet viktorianische Elemente mit dem Stil der späten 1930er-Jahre und wurde von spezialisierten Uhrmacher:innen restauriert.
„Jetzt bringen wir den Zeitmesser in sein neues Zuhause in der Regent Street. Wir freuen uns darauf, dass sich die Menschen wieder unter der Uhr treffen“, sagte Burberry-Geschäftsführer Schulman.
Einblicke in Burberry House
Das ‘Burberry House’ präsentiert 170 Jahre Markenerbe neben einem zeitgenössischen Ausdruck britischer Kunst, Handwerkskunst und Design. Diese Themen verteilen sich auf eine Reihe intimer Räumlichkeiten. Besucher:innen betreten das Haus durch das Foyer, dessen runde Eingangskuppel wieder ihr goldenes Erscheinungsbild aus den 1920er-Jahren erhält. Damals diente das Gebäude noch als Kino.
Die Inneneinrichtung greift die charakteristischen Codes des Modehauses auf. Eine erdige Farbpalette erinnert an die englische Landschaft sowie das Beige des Burberry-Trenchcoats, während die rote ‘Raker’-Linie des Burberry-Karos gezielte Akzente setzt. Holzböden im Fischgrätmuster spiegeln den Twill der Burberry-Gabardine wider. Zudem interpretieren maßgefertigte Teppiche historische Schalprints aus dem Archiv neu.
Im Zentrum befindet sich die ‘Trench Arcade’, die ganz der Handwerkskunst hinter dem Trenchcoat gewidmet ist. Sie verbindet klassische Archiv-Styles mit saisonalen Interpretationen und bietet einen Maßservice für Restaurierungen sowie Personalisierungen. Auf dem Zwischengeschoss im ersten Stock zeigt die ‘1856 Gallery’ wechselnde Ausstellungen mit Entwürfen und Zeitdokumenten aus dem Archiv. Diese reichen von der Erfindung der Gabardine bis hin zum Vermächtnis des Trenchcoats.
Weitere Bereiche umfassen den ‘Drawing Room’ für persönliche Termine mit Kund:innen, individualisierte Produkte und Pflegeservices. Zudem gibt es die Kinderabteilung ‘Knight’s Tale’, die von mittelalterlichen Burgen und Königshöfen inspiriert ist. Im ‘Burberry’s Tea & Coffee’ werden Tee, Kaffee sowie leichte Erfrischungen serviert. Das gemeinsam mit einer britischen Gastronomiegröße entwickelte Menü interpretiert traditionelle britische Klassiker zeitgemäß neu.
Regent Concept wird weltweit eingeführt
Das ‘Regent Concept’ wird schrittweise im gesamten globalen Einzelhandelsnetzwerk von Burberry eingeführt. Jeder Store interpretiert dabei die Codes der Marke passend zu seiner eigenen Architektur und Umgebung. Zum Einsatz kommen einladende Sitzbereiche und Möbel, die von privaten Wohnräumen inspiriert sind.
„Der Ausgangspunkt war die Idee eines britischen Zuhauses, in dem die Möbel und Objekte ihre eigene Individualität besitzen. Die Räume fühlen sich dadurch vertraut an, als wären sie im Laufe der Zeit natürlich gewachsen“, erklärte Mikic.
Während der Bauarbeiten in der Regent Street bedient der Flagship-Store weiterhin Kund:innen. Ergänzt wird das Angebot in London durch die Burberry-Geschäfte in der New Bond Street und der Sloane Street.