Maison Margiela und Gentle Monster setzen bei vierter Brillen-Kollaboration auf Dekonstruktion
Das Pariser Luxusmodehaus Maison Margiela und die südkoreanische Brillenmarke Gentle Monster bringen am 29. Oktober ihre vierte gemeinsame Kollektion auf den Markt. Die Linie umfasst 43 Sonnenbrillen sowie 25 Korrektionsfassungen. Insgesamt stehen 68 Modelle unter dem Leitmotiv ‘Deconstruction’.
Nach Angaben der beiden Marken bilden vertraute Brillenformen den Ausgangspunkt der Kollektion. Diese werden teilweise überhöht oder gezielt verzerrt. Mehrere Modelle weisen gestaucht oder verfremdet wirkende Elemente auf, die die visuelle Sprache der Partnerschaft prägen.
Übergroße Fassungen mit betontem Volumen verbergen das Gesicht vor fremden Blicken und erweitern zugleich das Sichtfeld der Träger:innen. Schmale, nach oben gezogene Modelle sind eng mit Leder ummantelt. Damit knüpfen sie an das ‘Second Skin’-Konzept von Maison Margiela an.
Charakteristische Ziernähte in neuer Form
Die für Maison Margiela typischen vier weißen Stiche finden sich in der gesamten Kollektion auf den Bügeln wieder. Bei den schmaleren Modellen führt das Modehaus ein neues Branding-Detail ein. Die Nähte sind dort so eingearbeitet, dass sie scheinbar frei über den Kanten der Fassung schweben.
Kampagnenfilm und acht Pop-up-Flächen
Begleitet wird die Kollektion von einem Kurzfilm von Regisseurin Alex Prager, der surreale Momente des Alltags einfängt. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die durch eine sich ständig verändernde Stadt eilt. Sie hat nur zehn Minuten Zeit für eine Verabredung. Unterwegs begegnet sie verschiedenen Charakteren, die die neuen Brillenmodelle tragen.
Anlässlich der Markteinführung eröffnen am 29. Oktober Pop-up-Flächen in acht Metropolen: Seoul; Tokio; Shanghai; Peking; Bangkok; Kuala Lumpur; Melbourne und Paris. Mehrere davon befinden sich in den eigenen Stores von Gentle Monster wie den ‘Haus Nowhere’-Standorten in Seoul, Shanghai und Bangkok. Jede Fläche übersetzt das Konzept der Kollektion in eine unvollendete Ästhetik aus instabilen und unregelmäßigen Formen.
In Seoul wird der Launch mit einer Performance von Choreograf und Kreativdirektor Damien Jalet sowie Künstler Ian McMahon gefeiert. Das Stück interpretiert das Thema Dekonstruktion durch Bewegung. Dabei treffen Körper und Raum sowie Objekte und Licht aufeinander. Gemeinsam brechen sie bestehende Strukturen auf und setzen sie in neuer Form wieder zusammen.