Levi Strauss leidet unter höheren Kosten und Rabatten
8. Okt. 2014
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Restrukturierungskosten, gestiegene Rohstoffpreise und höhere Preisnachlässe drückten das Ergebnis im dritten Quartal
Die leichte Umsatzsteigerung konnte nicht verhindern, dass der Nettoquartalsgewinn um elf Prozent von 57,1 auf 50,6 Millionen US-Dollar abrutschte. In Amerika ging das operative Ergebnis infolge des Umsatzrückgangs um zwei Prozent zurück, in Asien sank es aufgrund der hohen Preisnachlässe sogar um 23 Prozent. Lediglich in Europa konnte Levi Strauss um acht Prozent zulegen. Zuwächse bei der Bruttomarge und im eigenen Einzelhandel waren dort für die überproportionale Steigerung verantwortlich.
Zudem drückten höhere Rohstoffpreise und Kosten im Rahmen des Restrukturierungsprogramms „Global Productivity Initiative“ das Ergebnis. Die Belastungen infolge der Sparmaßnahmen beliefen sich auf 15,3 Millionen US-Dollar, darin enthalten waren unter anderem Wertberichtigungen und Abfindungen. Bereinigt um die Kosten der Restrukturierungsinitiative sank das Betriebsergebnis (EBIT) um zwei Prozent auf 118,6 Millionen US-Dollar. „Der Rückgang des Nettogewinns spiegelt im Wesentlichen die Investitionen wider, die wir getätigt haben, um unsere Produktivität zu steigern“, sagte Bergh.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres sank der Umsatz damit um 0,6 Prozent auf 3,37 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis fiel um 47,2 Prozent auf 112,0 Millionen US-Dollar. „Vor dem vierten Quartal sind wir zuversichtlich, unseren Umsatz und das bereinigte EBIT verbessern zu können“, sagte Bergh. Dazu beitragen sollen die Stärkung des eigenen Einzelhandels, die Marketingkampagne „Live in Levi’s“ und die Effizienzsteigerungen innerhalb des Unternehmens.
Foto: Levi’s