A fish named Fred stellt das Konzept des Reverse-Heritage-Marketings vor
A fish named Fred führt mit der Serie ‘The Lost Tapes’ eine innovative Marketingstrategie namens Reverse-Heritage-Marketing ein. Das Konzept wurde von Gründer und Markenschöpfer Rob Schalker entwickelt. Es erschafft eine künstliche, aber glaubwürdige Geschichte, anstatt auf bestehende Nostalgie zurückzugreifen.
Es ist eine kreative Form des ‚Fashiontainments‘. Das Fundament dieses Projekts ist eine fiktive Band aus Los Angeles, die vor 40 Jahren aktiv gewesen sein soll. Die Geschichte dieser Band wird retrospektiv in Kurzfilmen erzählt. Dabei verschmelzen Mode, Kunst, Essen und Kino in einer Welt, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart balanciert. Die Handlungsstränge sind eng mit der realen Weltgeschichte verwoben, um die Authentizität zu erhöhen.
Interaktion und kommerzielle Integration
Eine der Episoden ist eine Hommage an die sieben Astronaut:innen des Space Shuttles Challenger, die am 28. Januar 1986 ums Leben kamen. Für diese Produktion arbeitete Schalker eng mit dem Challenger Center for Space Science Education (Challenger Center) in den USA zusammen. Die Einnahmen aus dem Streaming des zugehörigen Songs ‘Price of the Sun’ werden an diese Stiftung gespendet. So wird fiktives Storytelling mit historischer Realität verknüpft.
Das Projekt geht über den passiven Konsum hinaus, indem es eine interaktive Ebene hinzufügt. Am Ende jeder Woche hat das Publikum die Möglichkeit, über eine Umfrage die weitere Entwicklung der Geschichte zu beeinflussen. Dabei kann es aus vier Optionen wählen. Laut Schalker bietet diese Methode Chancen für strategische Produktplatzierungen. Marken können so organisch in die Erzählung integriert werden, ohne den Eindruck traditioneller Werbung zu erwecken.
Strategischer Mehrwert der geschaffenen Vergangenheit
Reverse-Heritage-Marketing unterscheidet sich vom traditionellen Heritage-Marketing, da es nicht durch eine tatsächliche Vergangenheit begrenzt ist. Marken können eine glaubwürdige Position in einer konstruierten Kultur und Epoche erlangen, in der sie ursprünglich nicht präsent waren. Schalker erklärt, dass diese Form des Storytellings einen neuen Weg für das Marketing eröffnet. Dabei steht die Welt, in der das Produkt existiert, im Mittelpunkt und nicht die Kampagne selbst.
Neben den visuellen Inhalten ist die Musik ein wesentlicher Beweis für die geschaffene Realität. Es wurden 30 digital gemasterte Songs produziert, die wöchentlich als Tracks der Band veröffentlicht werden. Derzeit führt Schalker Gespräche mit Plattenlabels und internationalen Fernsehproduzent:innen. Ziel ist es, eine zeitgenössische Formation rund um die Band A fish named Fred zu realisieren.
Die Verbreitung der Inhalte erfolgt über verschiedene Kanäle. Dazu gehören Youtube, Instagram, Facebook, Tiktok und Streaming-Dienste wie Spotify und Apple Music.
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