Adidas muss wegen Aus der West-Partnerschaft erneut Prognosen senken

Der Sportartikel- und Kleidungshersteller Adidas hat wegen der beendeten Partnerschaft mit dem umstrittenen US-Rapper Kanye "Ye" West die Umsatz- und Margenprognose überraschend noch einmal gesenkt. Da das Geschäft mit den Produkten des Musikers im vierten Quartal wegfällt und dieses traditionell zum Jahresabschluss besonders stark ist, rechnet Adidas beim Umsatz jetzt nur noch mit einem um Währungseffekte bereinigten Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die operative Marge werde jetzt nur noch bei 2,5 Prozent erwartet, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Zuletzt hatte der Konzern ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine Marge von 4,0 Prozent in Aussicht gestellt.


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