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Bijou Brigitte: Quartalsumsatz bricht um 63 Prozent ein

Von Jan Schroder

9. Apr. 2021

Business

Der Hamburger Modeschmuckfilialist Bijou Brigitte modische Accessoires AG musste in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen weiteren Rückschlag hinnehmen. „Die von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Umsatz des Bijou Brigitte-Konzerns im ersten Quartal 2021 massiv beschädigt“, erklärte das Unternehmen am Freitag in einer Ad-hoc-Mitteilung. Demnach lag der Umsatz in den Monaten Januar bis März vorläufigen Zahlen zufolge bei 19,8 Millionen Euro und damit um 63 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Einzelhändler schwer unter den Folgen der Covid-19-Pandemie gelitten: Der Umsatz sank um 38,6 Prozent auf 205 Millionen Euro, unter dem Strich standen erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen. Angesichts eines Nettoverlusts von 31 Millionen Euro und der „äußerst ungewissen Zukunftsaussichten“ kündigte Bijou Brigitte bereits an, keine Jahresdividende für 2020 ausschütten zu wollen.

Foto: Bijou Brigitte Facebook-Page