Bijou Brigitte: Halbjahresumsatz bricht um rund 44 Prozent ein

Die Folgen der Covid-19-Pandemie haben den Hamburger Schmuckanbieter Bijou Brigitte modische Accessoires AG in der ersten Jahreshälfte empfindlich zurückgeworfen. Der Umsatz in den Monaten Januar bis Juni habe vorläufigen Zahlen zufolge bei 82,9 Millionen Euro gelegen, erklärte das Unternehmen am Dienstag in einer Ad-hoc-Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen Rückgang um 44,5 Prozent.

Der Modeschmuckfilialist begründete die hohen Einbußen mit den umfangreichen staatlichen Schutzvorschriften im Zuge der Gesundheitskrise: „Aufgrund der getroffenen Maßnahmen der Regierungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erleidet Bijou Brigitte seit Mitte März starke Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum“, heißt es in der aktuellen Mitteilung. Zudem sei das Filialnetz seit dem Beginn des Geschäftsjahres um 14 Standorte verkleinert worden.

Konkrete Ergebnis- und Umsatzprognosen für das laufende Geschäftsjahr will das Unternehmen im September vorlegen. Sie sollen im Rahmen des vollständigen Halbjahresberichts veröffentlicht werden.

Foto: Bijou Brigitte Facebook-Page

 

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