Columbia Sportswear steigert Halbjahresumsatz und Gewinn

„Solide“ nannte CEO Timothy Boyle die Halbjahreszahlen, die der US-amerikanische Outdoorspezialist Columbia Sportswear am Donnerstag präsentierte. Der Konzern konnte seinen Umsatz und den Nettogewinn leicht verbessern. Dazu trugen Zuwächse bei allen vier zur Gruppe gehörenden Marken bei.

Insgesamt erwirtschaftete Columbia Sportswear in den ersten sechs Monaten einen Umsatz in Höhe von 942,7 Millionen US-Dollar (801,6 Millionen Euro), was eine Verbesserung um drei Prozent (währungsbereinigt +4 Prozent) gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 bedeutete. Dabei verbuchte die Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, mit einer Steigerung um elf Prozent (währungsbereinigt +13 Prozent) den höchsten Zuwachs. In den übrigen Marktregionen lagen die Steigerungsraten immerhin im einstelligen Prozentbereich. Der auf die Anteilseigner des Konzerns entfallende Nettogewinn wuchs um vier Prozent auf 24,5 Millionen US-Dollar (20,8 Millionen Euro).

Die Marke Columbia, auf die der Großteil des Gesamtumsatzes entfällt, steigerte ihre Erlöse um zwei Prozent auf 789,6 Millionen US-Dollar, das Label Prana konnte um 0,1 Prozent auf 73,7 Millionen US-Dollar zulegen. Mountain Hardwear verzeichnete ein Umsatzplus von vier Prozent auf 43,8 Millionen US-Dollar, Sorel gelang mit einem Wachstum um 54 Prozent auf 33,2 Millionen US-Dollar der größte Sprung.

Um in Zukunft erfolgreich zu bleiben, legte der Konzern ein Reformprogramm namens „Connect“ auf. Es sieht unter anderem interne Umstrukturierungen, gesteigerte Marketingmaßnahmen und den Ausbau des Online-Angebots vor. In diesem Zusammenhang wurden im Juni bereits einige personelle Umbesetzungen vollzogen. So berief das Unternehmen Jim Swanson zum neuen Finanzchef und Peter Rauch zum Chief Transitional Officer (CTO).

Foto: Columbia Facebook-Page
 

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