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EK/servicegroup startet Nachhaltigkeitsplattform für die Fashion-Branche

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Das Thema Nachhaltigkeit spielt im Leben vieler Konsumenten eine immer größere Rolle. Auch in der Fashion-Branche gewinnt es zunehmend an Bedeutung. Um das Thema weiter voranzutreiben, hatte die Fashion Unit der Bielefelder Verbundgruppe EK/servicegroup im November 2020 zu einem digitalen „Nachhaltigkeitsgipfel“ geladen.

„Wachstumsfeld Nachhaltigkeit“ – so lautete der Titel der Kick-Off-Veranstaltung, an dem 12 Lieferanten teilgenommen haben. Mit dabei waren Vertreter der Fashion-Label Wunderwerk, Eve in Paradise, Feuervogl, Greenbomb, Nina Rein, Living Crafts, Comazo earth, Alma & Lovis, Grand Steps Shoes, Genesis, Greenbelts sowie die Lifestylemarke IO NOVA.

„Unser Ziel ist es, im Markt Die Nachhaltigkeitsplattform aufzubauen. Wir wollen ein Austauschforum für alle aus Handel und Industrie schaffen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen“, erklärt Thomas Schwab, Sales Manager und Business Development Manager D-A-CH im Geschäftsfeld EK Fashion. „Denn wir sind fest davon überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit für unsere Handelspartner ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellen kann. Uns geht es dabei um eine langfristige strategische Ausrichtung.“

Dabei kann sich die EK/servicegroup auch auf die Erfahrungswerte ihrer niederländischen Tochter Euretco stützen, bei der das Thema Nachhaltigkeit schon seit langem eine wichtige Säule in der Sortimentspolitik darstellt.

„Nachhaltige Mode ist kein Selbstläufer“, betont Marco Schütte, Account Manager im Geschäftsfeld EK Fashion, der das Projekt „Nachhaltigkeits-Plattform“ federführend betreut und dabei eng mit Mariska Schennink, CSR-Managerin bei Euretco, zusammenarbeitet. „Auch wenn das Thema Nachhaltigkeit insgesamt an Fahrt zunimmt: Nachhaltige Mode ist im Verbraucherbewusstsein derzeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, weist Schütte auf die Herausforderungen für den Handel hin.

Warum nachhaltige Mode nicht häufiger gekauft wird, diskutierten die Veranstaltungsteilnehmer auf Basis einer Studie von Prof. Dr. Oliver Janz von der Dualen Hochschule Heilbronn. Dabei kam man zu der Erkenntnis, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Mitte der Bevölkerung zwar sehr wohl angekommen sei, der Verbraucher bei seiner Suche nach entsprechenden Artikeln im Handel oft aber nicht fündig werde.

Gründe dafür seien vor allem die mangelnde Sichtbarkeit am POS, unzureichende Informationen zu ökologischer und fair produzierter Ware, eine fehlende Angebotsbreite, zu geringe Auswahlmöglichkeiten sowie eine meist nicht vorhandene Markenbekanntheit nachhaltiger Brands.

„Nachhaltigkeit am POS erlebbar machen und aufzeigen, wie der Handel mit Nachhaltigkeit Umsatz genieren kann, sind die wichtigsten Ansätze unserer Nachhaltigkeitsplattform“, erwähnt Schütte.

Vor diesem Hintergrund vereinbarten die Veranstaltungsteilnehmer, die EK als Schnittstelle zwischen Handel und Industrie in Zukunft noch stärker zu nutzen. Zum einen um bei EK Mitgliedsunternehmen das Wachstumsfeld Nachhaltigkeit auf- und weiter auszubauen, zum anderen um nachhaltige Fashion- und Lifestyle-Brands mit speziell entwickelten Pop-up-Flächen am POS sichtbarer zu machen.

Da die EK/servicegroup als Mehrbranchenverbund neben rund 1.200 Fashion-Händlern auch ca. 2.600 Handelspartner aus vielen weiteren Branchen betreut – u. a. aus den Bereichen Living, Hausgeräte, Leuchten, Möbel, Sportartikel, Babyausstattung, Spielwaren, Heimtextilien, Lederwaren und Schmuck – und dabei auf die Sortimente von 6.000 Lieferanten zugreifen kann, sind für Schütte auch sortimentsübergreifende Konzeptflächen vor allem in Kauf- und Warenhäusern sehr gut vorstellbar.

„Warum nicht auch ökologische Waschmittel oder Kaffeefilter auf der Fläche präsentieren, damit das Thema Nachhaltigkeit in allen Sortimentsbereichen erlebbar gemacht werden kann“, weist Schütte auf die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten am POS hin. Für ihn und seine Kollegen von EK Fashion ist die Marschrichtung klar: „Wir wollen mit unserer Nachhaltigkeitsplattform Ideen und Lösungen für Händler und Lieferanten entwickeln, damit Nachhaltigkeit schon sehr bald als das neue Normal angesehen wird!“

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