Endstation für Altkleider: Entwicklungsländer werden zur 'Müllkippe des Westens'
Berge von T-Shirts, Jeans und Schuhen türmen sich auf wackeligen Tischen. Mit viel Ausdauer durchstöbern die Kunden an einem sonnigen Wintertag die gebrauchten Kleidungsstücke auf einem zentralen Markt in Tunesiens Hauptstadt. „Die Preise sind gut", sagt ein junger Mann aus Tunis, der regelmäßig hier auf dem sogenannten Fripe einkauft. Mal eine Jacke, mal ein paar T-Shirts. Die meisten Sachen kosten umgerechnet nicht mehr als drei Euro, einige sind für ein paar Cent zu haben. Manchmal gingen Sachen allerdings auch schnell kaputt, sagt der Tunesier und zeigt auf das Loch im Ärmel eines Pullovers.
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