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Ermenegildo Zegna Group: Jahresumsatz sinkt um 1,5 Prozent

Der italienische Modekonzern Ermenegildo Zegna Group musste im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im Schlussquartal legten die Erlöse aber leicht zu. Das geht aus vorläufigen, noch ungeprüften Resultaten hervor, die die an der New Yorker Börse notierte Dachgesellschaft Ermenegildo Zegna NV am Montag veröffentlichte.

Demnach belief sich der Konzernumsatz im vergangenen Jahr auf 1,91 Milliarden Euro. Das entsprach einem Minus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Auf organischer Basis – also bereinigt um Währungseffekte sowie Veränderungen im Konzernportfolio und im Lizenzgeschäft – wuchs der Umsatz um 1,1 Prozent.

Im vierten Quartal konnte der Konzern aber seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember erreichten die Erlöse eine Höhe von 591 Millionen Euro und übertrafen das entsprechende Vorjahresniveau damit um 0,3 Prozent (organisch +4,6 Prozent).

Konzernchef Ermenegildo Zegna würdigte die jüngsten Fortschritte. „Im letzten Quartal des Jahres hat unser eigener Einzelhandel auf Konzernebene ein organisches Umsatzwachstum um zehn Prozent erzielt“, betonte er in einem Statement. „Wir sahen eine sequenzielle Verbesserung und positive Beiträge von jeder unserer drei Marken. Insbesondere Zegna hat dank eines zweistelligen organischen Wachstums im Einzelhandel weiter zugelegt.“

Die Marke Zegna kam 2025 auf einen Umsatz von 1,18 Milliarden Euro, was einer Steigerung um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach. Im vierten Quartal erzielte sie ein Plus von 2,4 Prozent auf 361,7 Millionen Euro. Ursächlich waren höhere Einzelhandelserlöse in der EMEA-Region, insbesondere im Nahen Osten, sowie in Amerika, vor allem in den USA.

Bei Thom Browne belief sich der Umsatz im vergangenen Jahr auf 268,5 Millionen Euro, was einem Rückgang um 14,7 Prozent gegenüber 2024 entsprach. Die Einbußen waren vor allem auf die gezielte Straffung des Großhandels-Vertriebs zurückzuführen. Im eigenen Einzelhandel wuchsen die Erlöse des Labels im vierten Quartal auf organischer Basis um 11,2 Prozent.

Der Jahresumsatz der Sparte Tom Ford Fashion belief sich auf 317,1 Millionen Euro. Damit stieg er im vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent. Im vierten Quartal verzeichnete das Segment ein organisches Wachstum um 1,5 Prozent, was auf Steigerungen im eigenen Einzelhandel in der Region EMEA und in einigen asiatisch-pazifischen Märkten zurückzuführen war.

Nachfrageschwäche in China belastet die Umsatzentwicklung

Insgesamt belief sich der Umsatz des Konzerns in der EMEA-Region im Jahr 2025 auf 683,8 Millionen Euro, was einem Anstieg um 0,5 Prozent entsprach. In Amerika wuchsen die Erlöse um 7,9 Prozent auf 566,1 Millionen

In der Region Großchina ging der Jahresumsatz hingegen um 14,6 Prozent auf 435,2 Millionen Euro zurück. Das Management begründete dies mit der schwächeren Nachfrage bei Thom Browne und Tom Ford Fashion sowie geänderten Lieferterminen im Großhandelsgeschäft.

In den übrigen Märkten des asiatisch-pazifischen Raums (APAC) sank der Umsatz um 0,5 Prozent auf insgesamt 228,8 Millionen Euro. Im Schlussquartal verzeichnete der Konzern dort jedoch ein organisches Wachstum um 5,1 Prozent.

Seit dem Jahreswechsel hat das Unternehmen eine neue Organisationsstruktur: Ermenegildo Zegna übernahm die Rolle des Executive Chairman, Gianluca Tagliabue wurde zum CEO ernannt. Gian Franco Santhià ist neuer Chief Financial Officer (CFO), Edoardo und Angelo Zegna fungieren nun als Co-CEOs der Marke Zegna.

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