Das EU-Parlament hat einem neuen Schutzsystem gegen Billigimporte zugestimmt.

Die Abgeordneten brachten am Mittwoch in Straßburg Vorschriften auf den Weg, wonach internationale Handelspartner außerhalb der EU Sozial- und Umweltstandards einhalten müssen. So sollen Arbeitsplätze und Unternehmen in der EU vor Billigimporten zum Beispiel aus China geschützt werden.

In bestimmten Branchen - etwa in der Stahl- und Aluminiumindustrie - sei es für europäische Unternehmen sehr schwierig, mit staatlich subventionierten Einfuhren aus anderen Ländern zu konkurrieren, hieß es. Auf solche «unlauteren Handelspraktiken» sollen die neuen Vorschriften reagieren.

Die Mitgliedstaaten haben sich bereits mit der Neuregelung einverstanden erklärt, müssen aber noch formal zustimmen. (dpa)

 

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