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Die hohen Investitionen in den Ausbau seines Geschäfts bremsen den Onlinemodehändler Zalando. Wie der MDax-Konzern am Donnerstag mitteilte, dürfte die bereinigte operative Marge im Gesamtjahr nun in der unteren Hälfte der gültigen Prognosespanne von 5 bis 6 Prozent ausfallen. Hingegen sieht der Konzern den Umsatz nun in der oberen Hälfte der 2017 angepeilten Bandbreite von 20 bis 25 Prozent wachsen.

Die anhaltenden Investitionen in schnellere Lieferungen und Retouren sowie der Ausbau der Logistik lasteten bereits im zweiten Quartal auf dem Gewinn. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stagnierte annähernd bei 81,8 Millionen Euro und die Marge sank auf 7,4 Prozent. Unter dem Strich verdiente Zalando 47,8 Millionen Euro nach 50,9 Millionen im Jahr zuvor.

Bergauf ging es hingegen mit dem Umsatz, der um gut ein Fünftel auf 1,1 Milliarden Euro kletterte, angetrieben von immer mehr Kunden und einem Anstieg der Bestellungen. (DPA)