In Italien dürfen die Fabriken ab dem 4. Mai wieder öffnen. Auch Bauunternehmen und eine Reihe von Großhändlern dürfen die Arbeit wieder aufnehmen. Das gab der italienische Premierminister Giuseppe Conte während einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag bekannt. Die Wiedereröffnung dieser großen Unternehmen ist einer der ersten Schritte beim schrittweisen Aufheben der siebenwöchigen Coronavirus-Sperre im Land. Folgende Schritte wurden bereits angekündigt: Ab 18. Mai dürfen Einzelhändler, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, ab 1. Juni das Gastgewerbe.

Die Aufhebung des italienischen Lockdowns ist dringend erforderlich, um die italienische Wirtschaft anzukurbeln. Die Wirtschaft leidet stark unter der Coronavirus-Krise. Gleichzeitig muss die Regierung sicherstellen, dass es keine zweite Infektionswelle gibt. "Wir erwarten eine komplexe Herausforderung", sagte Premierminister Conte. "Wir müssen mit dem Virus leben und alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen." In der Pressekonferenz forderte Conte die Italiener auf, weiterhin mindestens einen Meter Abstand voneinander zu halten.

Auch Modeunternehmen dürften mit der Botschaft zufrieden sein. Viele internationale Modemarken haben Fabriken in Italien. So befinden sich beispielsweise 88 Prozent der Produktionsanlagen des Luxuskonzerns Kering in Italien. Der Luxuskonzern LVMH betreibt dort 30 Fabriken.

Dieser übersetzte Beitrag ursprünglich auf FashionUnited.nl veröffentlicht.

 

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