Kering verkauft Puma-Anteile im Wert von knapp 656 Millionen Euro

Der französische Luxusgüter-Anbieter Kering SA hat seine Beteiligung am Sportartikler Puma SE weiter reduziert. Am Dienstag gab der Konzern bekannt, im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens etwa 8,8 Millionen Puma-Aktien zum Stückpreis von 74,50 Euro an ausgewählte Investoren abgegeben zu haben. Das entspricht etwa 5,9 Prozent des Aktienkapitals von Puma. Die Einnahmen aus dem Verkauf bezifferte Kering auf etwa 655,6 Millionen Euro.

Nach der Transaktion hält Kering noch 9,8 Prozent der Anteile an Puma. 61,7 Prozent der Aktien des deutschen Traditionsunternehmens befinden sich nunmehr in Streubesitz. Der französische Konzern will die Einnahmen aus dem Anteilsverkauf nach eigenen Angaben für „allgemeine Geschäftszwecke“ verwenden und so seine „finanzielle Struktur stärken“.

Kering war von 2007 bis zum Frühjahr 2018 Mehrheitseigentümer von Puma. Im Rahmen der Strategie, sich ganz auf Luxuslabels wie Gucci und Yves Saint Laurent zu konzentrieren, gab der Konzern seinerzeit den größten Teil seiner Puma-Anteile in Form einer Sachdividende an seine Aktionäre ab. Zuvor hatte der seit 2013 amtierende CEO Bjørn Gulden den Sportartikler erfolgreich saniert.

Foto: Puma SE

 

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