Ludwig Beck meldet Umsatzrückgang und höheren Verlust im ersten Quartal
Der Münchener Einzelhändler Ludwig Beck musste im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Tribut zollen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, verfehlte der Umsatz das entsprechende Vorjahresniveau. Gleichzeitig erhöhte sich der Verlust.
In den Monaten Januar bis März erwirtschaftete der Konzern einen Bruttowarenumsatz in Höhe von 17,9 Millionen Euro. Das entsprach einem Rückgang um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Nettoumsatz, der im Auftaktquartal 2025 bei 15,4 Millionen Euro gelegen hatte, verringerte sich auf 15,0 Millionen Euro.
Im Segment „Textil“ ging der Bruttoumsatz demnach von 14,2 auf 13,7 Millionen Euro zurück, im Segment „Nontextil“ lag er mit 4,2 Millionen Euro geringfügig über dem Vorjahresniveau von 4,1 Millionen Euro. Im Online-Geschäft musste der Einzelhändler nach eigenen Angaben einen „leichten Umsatzrückgang“ hinnehmen.
Infolge „höherer Preisabschriften aufgrund eines längeren Abverkaufs von Herbst-/Winterware“ ging die Bruttomarge von 45,6 auf 45,1 Prozent zurück. Der operative Verlust stieg von 1,1 auf 1,2 Millionen Euro, der Nettoverlust erhöhte sich von 1,9 auf 2,1 Millionen Euro.
Für die kommenden Monate rechnet der Einzelhändler mit einem anhaltend „herausfordernden“ Marktumfeld. Daher blicke das Management „aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen vorsichtig auf das aktuelle Geschäftsjahr“, teilte das Unternehmen mit.
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