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LuisaViaRoma vor vereinfachtem Liquidationsverfahren

Das zuständige Gericht in Florenz hat dem Antrag des italienischen Modehändlers LuisaViaRoma auf ein vereinfachtes Vergleichsverfahren zur Liquidation stattgegeben. Gleichzeitig kündigte Tommaso Andorlini, der CEO und Hauptgesellschafter von LuisaViaRoma im Rahmen einer einer regionalen Krisensitzung an, dass möglicherweise Kurzarbeit wegen Betriebsschließung beantragt werde.

„Die Aufmerksamkeit gilt auch den Zulieferbetrieben“, erklärte Valerio Fabiani, der Berater für Unternehmenskrise des Regionalpräsidenten. „Dieser Gigant des italienischen Einzelhandels beeinflusst an seinen Standorten in Florenz das Schicksal von Hunderten von Arbeitnehmer:innen. Diese verfügen über eine ausgezeichnete Professionalität und herausragendes handwerkliches Können. Wir sprechen hier von einem Stück Wirtschaftsgeschichte von Florenz und sind alle bestrebt, eine Lösung zu finden, die sowohl das Unternehmen als auch die Arbeitsplätze sichert.“

Gewerkschaftsvertreter:innen kritisieren das Vorgehen des Unternehmens

Vertreter:innen der Branchengewerkschaft FILCAMS kritiserten das Vorgehen. „Das Unternehmen hat keine Zusagen zum Schutz der Arbeitsplätze gemacht. Es hat angekündigt, beim Ministerium Kurzarbeit wegen Betriebsschließung zu beantragen, um die Tätigkeit später in anderer Form wieder aufzunehmen, sicherlich mit weniger Arbeitnehmer:innen als bisher“, heißt es in einem Statement. „Das heutige Treffen am Dienstag, den 31. März, war enttäuschend und unsere Befürchtungen haben sich bestätigt. Wir werden uns mit den Arbeitnehmer:innen in einer Versammlung treffen, um zu besprechen, wie wir die Proteste fortsetzen. Luisa Via Roma war bisher als ein Aushängeschild der Region bekannt und muss dies auch bleiben. Wir fordern weiterhin die Fortführung des Unternehmens, die Sicherung aller Arbeitsplätze und einen Sanierungsplan.“ Am 26. März hatte die Belegschaft bereits gestreikt.

Die Beteiligten einigen sich auf neues Treffen bis zum 20. April

Gegenüber der Zeitung La Nazione erklärte CEO Andorlini: „Die Kurzarbeit wegen Betriebsschließung ist der soziale Puffer, der mit dem Vergleichsverfahren verbunden ist. Unsere Absicht ist es, die Marke zu retten, die Kontinuität zu sichern, wenn auch indirekt, und das Beschäftigungsniveau im Einklang mit dem Geschäftsbetrieb aufrechterhalten.“

Andorlini bestätigte zudem, dass die Arbeit an einem Sanierungsplan gut vorankomme. Beim zweiten Treffen der regionalen Kriseneinheit, das am 20. April soll,„werden wir den Plan vorlegen“, erklärte er. Auf Wunsch der Beteiligten, der Stadt Florenz und der Metropolregion werden auch die neuen Investoren am Verhandlungstisch erwartet.

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