Neuausrichtung bei Zero: 30 neue Flächen geplant

Das Bremer Modeunternehmen Zero konnte sich im vergangenen Geschäftsjahr in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich behaupten und erwartet für das laufende Jahr 2019 neues Wachstum; deutschlandweit sollen 30 neue Flächen eröffnet werden. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom Donnerstag bekannt. Noch vor drei Jahren hatte die Damenmode-Kette Insolvenz angemeldet; inzwischen konnte der Umsatz trotz des langen Sommers mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen und gegen den allgemeinen Branchentrend stabil gehalten werden. Wie auch im Vorjahr war das Ergebnis profitabel.

„Trotz eines schwierigen Marktumfeldes und der langen Hitzeperiode im Sommer hat sich die Zero Gruppe im Jahr 2018 erfolgreich behauptet. Insbesondere in den schwierigen Sommermonaten haben wir Flexibilität und ein hohes Maß an Verlässlichkeit für unsere Partner unter Beweis gestellt. Gleichzeitig haben wir uns strategisch weiterentwickelt und mit der Einführung des neuen ERP-Systems große Fortschritte gemacht. Mit großem Teamgeist haben wir es geschafft, den Umsatz 2018 gegen den Branchentrend stabil zu halten. Wichtig ist auch, dass Zero erneut profitabel gearbeitet hat“, kommentierte Urs-Stefan Kinting, Gesellschafter und Geschäftsführer der Zero Gruppe.

Zero lässt Insolvenz erfolgreich hinter sich, richtet sich neu aus

Das Unternehmen setzt seit 2018 auf ein modernisiertes Corporate Design und ein überarbeitetes Store Konzept und tätigte umfangreiche Investitionen in die Einführung eines neuen ERP-Systems zur Modernisierung der IT-Landschaft. Damit kann Zero vertikale Prozesse optimal steuern, um schnell auf veränderte Anforderungen im Modeeinzelhandel reagieren zu können. Für 2019 ist geplant, diese Neuausrichtung Schritt für Schritt vorantreiben.

Auf keinen Fall will sich die Unternehmensgruppe auf dem guten Ergebnis von 2018 ausruhen. „Wir wissen, dass noch einiges an Arbeit zu erledigen ist: Wir müssen in den Prozessen noch flexibler werden und die Marke weiter stärken. Zudem arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Profitabilität abzusichern und zu verbessern. Sämtliche Maßnahmen dazu sind definiert und werden im Jahresverlauf abgearbeitet“, erläutert Kinting.

Fokus auf Ready-to-Wear, Online und Offline

Während bei der Sanierung 2016 noch 19 Läden geschlossen wurden, sollen jetzt im Laufe des Jahren deutschlandweit 30 neue Flächen eröffnet werden. Eine Stärkung der Verbindung zwischen stationärem Handel und Online-Shop sowie neuen Kampagnen zur Stärkung der Marke sind ebenfalls als wichtige Stützpfeiler der Neuausrichtung geplant. Zudem soll der „Ready to Wear“-Bereich weiter an Schwerpunkt gewinnen und Zero will seinen Weg, nur mit ausgewählten Lieferanten zusammenzuarbeiten, konsequent fortsetzen.

„Zusammenfassend lässt sich festhalten: Zero ist als Unternehmen klar im Markt positioniert und verfügt über stabile Zukunftsperspektiven. Unser Weg in die Zukunft ist ebenfalls klar beschrieben und wir wissen, was zu tun ist. Zero hat sich mit großem Teamgeist eine Position erarbeitet, um als starke Marke mit einem stabilen Geschäftsmodell von der Neuordnung innerhalb der Modebranche zu profitieren“, schloss Kinting in der Mitteilung.

Zero wurde 1967 gegründet und entwirft, produziert und vertreibt Damenmode in eigenen Geschäften, online, sowie in Shop-in-Shop-Kooperation. Das Unternehmen betreibt rund 320 Flächen mit Partnern im Modeeinzelhandel in Deutschland und Österreich sowie rund 70 Zero-Filialen. Aktuell beschäftigt die Zero Gruppe über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro.

 

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