Next: Kühles Wetter sorgt für Umsatzplus im dritten Quartal

Günstige Wetterbedingungen haben dem britischen Bekleidungshändler Next plc. im dritten Quartal 2017/18 zu einem kleinen Umsatzplus verholfen. Am Mittwoch verkündete das Unternehmen in einer Zwischenmitteilung, dass die Erlöse in den Monaten August bis Oktober um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen.

Etwas deutlicher stiegen die Umsätze mit Waren, die zum vollen Preis verkauft wurden: Hier erzielte der Einzelhändler ein Wachstum um 1,3 Prozent. Dabei profitierte das Unternehmen davon, dass die Temperaturen im August und September kühler waren als im Vorjahr. So fiel die Nachfrage nach aktueller Herbst- und Winterkleidung in diesen Monaten höher aus als vor einem Jahr. Im Oktober lagen die Erlöse mit Vollpreis-Produkten dann aber unter dem Vorjahresniveau.

Insgesamt verdankte Next das Umsatzwachstum deutlichen Zuwächsen in der Versand-Sparte Next Directory, die vor allem das Online-Geschäft umfasst: Hier stiegen die Erlöse mit nicht preisreduzierten Artikeln um 13,2 Prozent. In den stationären Stores gingen sie hingegen um 7,7 Prozent zurück.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Umsatz mit zum vollen Preis verkauften Waren damit nur noch um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für das vierte Quartal rechnet das Management mit einer Entwicklung, die dem Jahrestrend entspricht – also einem Rückgang um 0,3 Prozent. Begründet wurde die „pessimistische“ Prognose mit starken Vergleichszahlen aus dem Vorjahr.

Aufgrund der vorliegenden Resultate präzisierte das Unternehmen seine Ziele für das Gesamtjahr: Beim Umsatz liegt der Prognosekorridor jetzt bei -1,75 bis +1,25 Prozent, nachdem zuvor eine Entwicklung zwischen -2,0 bis +1,5 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Außerdem erwartet das Management nun einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 692 bis 742 Millionen Britischen Pfund, was einen Rückgang um 12,4 bis 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Bislang war mit 687 bis 747 Millionen Britischen Pfund gerechnet worden.

Foto: Next
 

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