Ritra Cargo kombiniert persönlichen Service mit digitaler Kontrolle über die Fashion-Logistik
In der Fashion-Logistik geht es schon lange nicht mehr nur um den Transport von Waren von A nach B. Importeur:innen und Exporteur:innen benötigen Einblick in ihre Lieferkette und zuverlässige Partner:innen. Zudem brauchen sie die Flexibilität, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Gleichzeitig nimmt die Menge an Daten und Dokumenten im Zusammenhang mit internationalen Sendungen zu. Für Logistikdienstleister:innen bedeutet dies einen wachsenden Bedarf an digitalen Lösungen, ohne dabei den persönlichen Ansatz aus den Augen zu verlieren.
Diese Kombination bildet die Grundlage der Arbeitsweise von Ritra Cargo Holland B.V. Der niederländische Spediteur mit Niederlassungen in Rotterdam und am Flughafen Schiphol ist seit 1988 in der internationalen See- und Luftfracht tätig. Ein wichtiger Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Mode und Einzelhandel. Hier unterstützt es Kund:innen unter anderem bei Import, Export und Cross-Trade.
Persönlicher Kontakt als Grundlage
Für Modeunternehmen ist die Logistik oft Teil einer internationalen und komplexen Kette. Kollektionen werden weltweit produziert, eingekauft und vertrieben. Dabei spielt das Timing eine wichtige Rolle. Eine Verzögerung oder ein fehlendes Dokument kann daher direkte Auswirkungen auf den Rest der Lieferkette haben.
Ritra Cargo setzt daher auf ein Modell, in dem sich persönliche Betreuung und digitale Unterstützung ergänzen. Kund:innen haben eine:n feste:n Ansprechpartner:in im Vertrieb und Kundenservice. Gleichzeitig können sie digitale Tools nutzen, um mehr Einblick in ihre Sendungen zu erhalten.
Die Dienstleistungen umfassen unter anderem FCL, LCL und Buyer's Consolidation in der Seefracht. Ergänzt wird dies durch Luftfracht, Schienentransport, Straßentransport und Lagerhaltung. Dabei werden die spezifischen Bedürfnisse der Importeur:innen oder Exporteur:innen berücksichtigt, anstatt eine Standardlösung anzuwenden.
Von Logistikdaten zu mehr Einblick
Ein wichtiger Bestandteil dieses digitalen Ansatzes ist TRACOS, das Traffic Control System von Ritra Cargo. Über die Online-Plattform können Kund:innen, Lieferant:innen und Agent:innen zusammenarbeiten. Sie können außerdem Informationen über laufende Logistikprozesse zentral verwalten.
So können Nutzer:innen unter anderem Dokumente und Bestellungen hochladen, Transportpläne einsehen und Berichte auf Basis von KPIs abrufen. Auch der CO2-Ausstoß pro Sendung und das ‘Shop-in-Date’ werden über die Plattform transparent gemacht.
Laut Ritra Cargo hat die Digitalisierung zudem einen praktischen Effekt auf die tägliche Zusammenarbeit. Das Unternehmen gibt an, dass TRACOS den E-Mail-Verkehr um etwa 80 Prozent reduziert. Ein internes Team arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Plattform und kann Lösungen an spezifische Kundenbedürfnisse anpassen.
Für Modeunternehmen kann gerade diese Kombination aus Echtzeit-Informationen und persönlichem Kontakt relevant sein. Da die Lieferketten immer internationaler werden, ist es zunehmend wichtiger, nicht nur den Standort einer Sendung zu kennen. Man muss auch Zugang zu den Informationen haben, die für Entscheidungen notwendig sind.
Expertise in Mode und Einzelhandel
Ritra Cargo ist in verschiedenen Sektoren tätig, darunter Automobil, Metall und Haushaltswaren. Mode und Einzelhandel machen jedoch mit etwa 80 Prozent einen wichtigen Teil der Dienstleistungen aus. Das Unternehmen arbeitet unter anderem für G-Star Raw, Scotch & Soda, Garcia Jeanswear, Prénatal und Little Dutch.
Die Branche erfordert laut Ritra Cargo einen spezifischen Ansatz. Modeunternehmen arbeiten mit verschiedenen Produktionsländern, Lieferant:innen und Absatzmärkten und haben es mit saisonalen Kollektionen und engen Zeitplänen zu tun. Ein:e Logistikpartner:in muss daher nicht nur den Transport organisieren können, sondern auch mit der Dynamik der Branche Schritt halten.
„Bei Ritra Cargo entscheiden Sie sich bewusst für einen persönlichen, digital ausgerichteten Spediteur, der seit 1988 tätig ist und sich auf verschiedene Märkte konzentriert, mit großer Expertise in den Bereichen Automobil sowie Mode & Einzelhandel“, so Ben Versteeg, New Business Development Manager bei Ritra Cargo.
Technologie als Ergänzung zum menschlichen Faktor
Die Digitalisierung der Logistik bedeutet nicht automatisch, dass der persönliche Kontakt an Bedeutung verliert. Für Ritra Cargo sind beide Aspekte eng miteinander verbunden. Technologie soll Einblick und Effizienz bieten, während die Mitarbeitenden weiterhin zur Verfügung stehen, um mitzudenken, wenn eine Sendung oder die Lieferkette es erfordert.
Dies passt zur Organisationsstruktur des Unternehmens. Ritra Cargo hat eine relativ flache und informelle Organisation, in der viele Mitarbeitende bereits seit Jahren für das Unternehmen tätig sind. Von Rotterdam aus, wo der Schwerpunkt auf der Seefracht liegt, und vom Flughafen Schiphol, wo die Luftfracht im Mittelpunkt steht, arbeitet das Unternehmen mit einem internationalen Netzwerk von Agent:innen in mehr als 42 Ländern zusammen.
Auch in der Zusammenarbeit mit Spediteur:innen und Agenturen wird Wert auf langfristige Beziehungen gelegt. In einer Logistikbranche, in der die internationale Zusammenarbeit entscheidend ist, kann Kontinuität dabei helfen, Wissen über Kund:innen, Märkte und logistische Prozesse aufzubauen.
Bereit für eine immer komplexere Lieferkette
Für Mode und Einzelhandel wird die Logistikkette in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht einfacher werden. Internationale Handelsströme, ein wachsender Bedarf an Transparenz und die zunehmende Datenmenge erfordern sowohl eine digitale Infrastruktur als auch Fachwissen.
Ritra Cargo positioniert sich dabei als Logistikpartner, der beide Welten kombinieren will: die Skalierbarkeit und den Einblick digitaler Technologie mit der Erreichbarkeit eine:r persönlichen Ansprechperson. Aus diesem Grund ergänzt TRACOS die täglichen Dienstleistungen, während der Fokus auf langfristigen Kundenbeziehungen die menschliche Seite der Logistik in den Mittelpunkt stellt.
Für Unternehmen, die ihre internationale Lieferkette professionalisieren wollen, geht es bei der Wahl eine:r Spediteur:in zunehmend um mehr als nur Transportkapazitäten. Auch Einblick, Kommunikation und die Möglichkeit, logistische Informationen effizient zu nutzen, werden Teil der Dienstleistung.