Der Online-Modehändler Global Fashion Group (GFG) will in Frankfurt an die Börse gehen. Der Gang aufs Parkett soll der vom Start-up-Investor Rocket Internet mitgegründeten GFG rund 300 Millionen Euro brutto einbringen, wie das Unternehmen am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Aktien sollen am regulierten Markt notiert werden. Das Angebot solle ausschließlich aus neu ausgegebenen Stammaktien bestehen.

In der GFG sind Unternehmen in sogenannten Wachstumsmärkten wie Osteuropa, Asien und Brasilien gebündelt. 2018 lieferte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 28 Millionen Bestellungen an mehr als 11,2 Millionen aktive Kunden aus.

«In unseren Märkten befindet sich der Online-Handel für Mode und Lifestyle-Produkte noch im Anfangsstadium», wurden die GFG-Co-Chefs Christoph Barchewitz und Patrick Schmidt in der Mitteilung zitiert. Sie erwarten dort eine «Verschiebung des Kundenverhaltens in Richtung E-Commerce» und damit für ihr Unternehmen «einen Spitzenplatz».

Die Erlöse aus dem Börsendebüt will der Modehändler dazu verwenden, weiteres Wachstum zu fördern. Dazu soll etwa in die Technologieplattform, die Lieferinfrastruktur und die Gewinnung von Neukunden investiert werden.

Rocket Internet halte derzeit 21 Prozent der Anteile, teilte GFG mit. Hauptaktionär ist mit etwa 35 Prozent der schwedische Investor und Mitgründer Kinnevik, der auch Anteile am Modehändler Zalando hat. (dpa)

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN