Saks Global schließt im Rahmen seines Sanierungsprogramms 15 weitere Filialen
Die US-amerikanische Luxus-Einzelhändler Saks Global hat die Schließung von 15 weiteren Filialen bestätigt. Dies geschehe im Rahmen eines Restrukturierungsplans im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens, erklärte das Unternehmen. Die nun verkündeten Schließungen betreffen demnach zwölf weitere Filialen von Saks Fifth Avenue und drei Neiman-Marcus-Standorte.
Diese jüngste Schließungsrunde folgt auf eine erste Phase, die im Februar angekündigt worden war. Damals wurden acht Saks Fifth-Standorte und eine Neiman-Marcus-Filiale geschlossen. Das Unternehmen hat zudem seine Off-Price-Sparte abgewickelt. Schon im Januar wurde die Schließung von rund 57 Filialen des Konzepts Saks Off 5th eingeleitet.
Mit den nun verkündeten Maßnahmen nähert sich Saks Global nach eigenen Angaben dem Abschluss der Optimierung seines Filialnetzes. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass es weiterhin mit den Vermietern verhandele, um endgültige Entscheidungen über sein zukünftiges Standortnetz zu treffen. Am Portfolio von Bergdorf Goodman werden derzeit keine Änderungen vorgenommen, während der E-Commerce von Saks Fifth Avenue, Neiman Marcus und Bergdorf Goodman ebenfalls wie gewohnt weiterläuft.
CEO Geoffroy van Raemdonck erklärte in einem Statement, das Unternehmen sei sich der „Auswirkungen dieser strategischen Entscheidungen auf unsere Kolleg:innen bewusst und ist für deren Beiträge zutiefst dankbar“.
„Wir unterstützen die betroffenen Teams so gut wie möglich in diesem Übergang und werden, wo immer möglich, Versetzungsmöglichkeiten anbieten“, so van Raemdonck.
Nach Angaben des Konzerns wird zukünftig die Präsenz in ausgewählten Marktregionen gestrafft. Sie sollen je nach den lokalen Gegebenheiten entweder eine Filiale von Saks Fifth Avenue oder von Neiman Marcus umfassen. Beide Konzepte werden demnach weiterhin in führenden Luxusdestinationen mit Wachstumschancen betrieben. Dabei werde das „Erbe jeder Marke gewürdigt, während sich das Unternehmen positioniert, um langfristig mehrere Segmente des Luxusmarktes anzuführen“, teilte der Einzelhändler mit.
„Mit einem verfeinerten Filialnetz schaffen wir eine stärkere Plattform für unsere Markenpartner:innen und ein noch überzeugenderes Kund:innenerlebnis“, erläuterte van Raemdonck. „Wir konzentrieren uns darauf, in das Luxuserlebnis zu investieren, die Differenzierung unserer begehrten Banner zu schärfen und unsere erstklassigen eigenen sowie andere Einzelhandelsstandorte voll auszuschöpfen.“
Saks Global gab auch ein Update zu seinem Warenfluss, nachdem ein erheblicher Teil des zugesagten Kapitals von 1,75 Milliarden US-Dollar (1,52 Milliarden Euro) gesichert wurde. Die Finanzierung hat die Liquidität des Unternehmens verbessert und ermöglichte nach Angaben des Konzerns neue Bestellungen bei Markenpartnern, woraufhin 500 Marken Ware im Wert von fast 1,3 Milliarden US-Dollar freigegeben haben. Dies entspricht über 80 Prozent des Warenbestands, den das Unternehmen von Februar bis April erwartet. Der Einzelhändler geht derzeit davon aus, dass diese Dynamik anhalten wird.
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