Salvatore Ferragamo meldet magere Neunmonatszahlen

Wenig glanzvoll fielen die Resultate aus, die der italienische Schuh- und Lederwarenspezialist Salvatore Ferragamo SpA am Dienstag präsentierte. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 stagnierte der Umsatz, beim Gewinn ging es sogar deutlich abwärts.

Im Berichtszeitraum kamen die Italiener auf einen Umsatz in Höhe von 1,0 Milliarden Euro. Aufgrund negativer Wechselkursveränderungen verfehlten sie damit das Vorjahresniveau um 0,9 Prozent. Währungsbereinigt ergab sich ein kleines Plus (+0,2 Prozent). Während der Umsatz im eigenen Einzelhandel um 1,2 Prozent (währungsbereinigt +2,9 Prozent) auf 647,7 Millionen Euro stieg, schrumpfte er im Großhandel um 4,7 Prozent auf 339,5 Millionen Euro. Im dritten Quartal sanken die Erlöse um 5,5 Prozent auf 287 Millionen Euro, bereinigt um Wechselkursschwankungen stiegen sie um 0,5 Prozent.

In den ersten neun Monaten waren die Umsätze in Europa (-1,6 Prozent, währungsbereinigt -0,9 Prozent), Nordamerika (-4,3 Prozent, währungsbereinigt -3,3 Prozent) und Japan (-6,7 Prozent, währungsbereinigt -4,0 Prozent) rückläufig. Aufwärts ging es demgegenüber im asiatisch-pazifischen Raum, der umsatzstärksten Region des Unternehmens. Unter anderem dank hoher Zuwächse im eigenen Einzelhandel in China stiegen die Erlöse dort um 2,8 Prozent (währungsbereinigt +3,5 Prozent) auf 370,1 Millionen Euro. Auch in Zentral- und Südamerika wurde das Vorjahresniveau übertroffen (+3,1 Prozent, währungsbereinigt +6,9 Prozent).

Das Ergebnis belasteten höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie finanzielle Sondereffekte. Daher sank der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26,8 Prozent. Hatte er im ersten Dreivierteljahr 2016 noch bei 112,5 Millionen Euro gelegen, betrug er nun nur noch 82,3 Millionen Euro.

Foto: Salvatore Ferragamo Facebook-Page
 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN