USA viertgrößter Exporteur von Textilien, Bekleidung und Fasern

Im Rahmen des „National Manufacturing Day“ am 7. Oktober und um das Comeback der Branche zu feiern, gab der US-amerikanische Verband für Textilorganisationen (NCTO) bekannt, dass Faser-, Textil- und Bekleidungsexporte im Jahr 2015 ein Volumen von fast 28 Milliarden US-Dollar erreichten. Damit liegen die USA weltweit an vierter Stelle, was den Export dieser Produkte angeht.

Von diesen 28 Milliarden US-Dollar entfallen 4 Milliarden auf Baumwoll- und Wollfasern; 4,9 Milliarden auf Garne, 9 Milliarden auf Stoffe; 6,1 Milliarden auf Bekleidung und 3,7 Milliarden auf genähte Produkte. Die fünf wichtigsten Märkte sind für die USA Mexiko, Kanada, Honduras, China und Großbritannien mit einem Exportvolumen von jeweils 6,5 Milliarden; 5,2 Milliarden; 1,5 Milliarden; 1 Milliarde und 700 Millionen US-Dollar.

“Die US-Textilindustrie ist stolz darauf, National Manufacturing Day zu feiern. Textilien sind überall und beeinflussen unser Leben positiv beziehungsweise verbessern unseren Alltag. Vom Anziehen am Morgen bis zum unter-die-Decke-kriechen am Abend und unzähligen Orten dazuswischen fühlen, benutzen und verlassen sich Amerikaner auf textile Produkte 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Um diesen Bedarf zu decken, reinvestiert die US-Textilindustrie ständig und sucht nach Innovationen, um die besten Textilien der Welt herzustellen”, kommentierte NCTO-Präsident und Geschäftsführer Augustine Tantillo.

USA viertgrößter Exporteur von Textilien, Bekleidung und Fasern

Im Jahr 2015 beschäftigte die US-amerikanische Textil- und Bekleidungsindustrie insgesamt mehr als 579.300 Arbeitskräfte, darunter 116.400 Menschen in der Herstellung von Garnen und Stoffen; 116.400 in der textilen Produktion; 136.800 in der Bekleidungsherstellung; 25.600 bei der Herstellung von künstlichen und synthetischen Fasern und Fäden und 184.100 Arbeiter im Woll- und Baumwollanbau.

Ähnlich wie “We Make Amazing” in den USA gibt es auch in Europa, Indien und in vielen anderen Ländern weltweit Initiativen wie “Made in Europe” und “Make in India” , die die heimische Produktion fördern wollen; die Textil- und Bekleidungsbranche ist da keine Ausnahme. Auch Verbraucher scheinen sich zunehmend zu fragen, wo die Produkte herkommen, die sie benutzen und die Kleidungsstücke, die sie tragen. Etliche bevorzugen inzwischen lokale, regionale oder nationale Produkte gegenüber Importen.

Abbildungen: via NCTO; Quelle: US Dept. of Commerce & US International Trade Commission
 

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