Im Handelskonflikt zwischen den USA und China wollen beide Seiten ihre Gespräche in dieser Woche fortsetzen. Am Mittwoch und Donnerstag werde eine offizielle Delegation aus China für eine Reihe von Treffen in Washington erwartet, teilte das Weiße Haus am Montag mit. US-Finanzminister Steven Mnuchin kündigte in Washington an, am Ende der Gespräche werde US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Vizepremier Liu He zusammenkommen.

Auf US-Seite werden die Gespräche nach Angaben des Weißen Hauses vom Handelsbeauftragten Robert Lighthizer geführt. Mit dabei seien unter anderen noch Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross und einer der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow.

Beide Länder liefern sich seit Monaten eine erbitterte Handels-Auseinandersetzung. Die USA haben Sonderzölle auf Waren aus China im Wert von mehr als 250 Milliarden Euro erhoben. China hat mit Vergeltungszöllen reagiert.

Anfang Dezember hatten sich Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping auf eine 90-tägige «Friedenszeit» bis 1. März geeinigt. Anfang Januar war eine US-Delegation zu Handelsgesprächen nach China gereist. Nun folgt die Fortsetzung in der US-Hauptstadt.

Mnuchin sagte, das Gespräch zwischen Trump und Xi sei sehr produktiv gewesen. Auch die Diskussionen in Peking seien sehr bedeutsam gewesen. Nun sehe man den weiteren Treffen entgegen.

Meine Erwartung ist, dass wir deutliche Fortschritte bei diesen Treffen machen werden», sagte Mnuchin. Zugleich betonte er: «Das sind komplizierte Sachverhalte.» Mit Blick auf den vereinbarten Burgfrieden von 90 Tagen sagte er, auch nach den Gesprächen in Washington blieben noch weitere 30 Tage. (dpa)

 

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