Wie Algorithmen demnächst das Retourenproblem lösen

Jeder kennt das: Man bestellt online ein bestimmtes Kleidungsstück in der Größe, die bisher eigentlich immer passte, aber diesmal eben nicht. Für viele Kunden ist genau dieser Moment der Grund dafür, warum sie lieber direkt ins Geschäft gehen und die Produkte anprobieren anstatt sie online zu bestellen. Denn nichts ist lästiger als der ewige Paket-Ping-Pong bis endlich das gewünschte Produkt in der richtigen Größe sein Ziel gefunden hat. Für den Kunden ist der Prozess zeitaufwändig und ärgerlich, für den Online-Händler ist er vor allem ein teurer Spaß. Nirgends sind die Retouren so hoch wie in der Mode. Sie zu senken, verspricht Onlinehändlern eine signifikante Reduktion der Kosten und damit mehr Gewinn. Das US-amerikanische Unternehmen True Fit setzt genau dort an. Dank ihrer Technologie wollen sie Händlern und Konsumenten dabei helfen, die Treffsicherheit in Bezug auf Größe und Passform zu verbessern. In den USA gehören schon Händler wie Macy’s und Nordstrom zu den Kunden sowie Brands wie Levi’s und Under Armour. Seit März ist True Fit auch in Deutschland aktiv. Gerrit Leppelsack, ehemaliger Amazonianer und jetzt Vice President DACH und Nordics bei True Fit, erklärt was hinter dieser Technologie steckt.


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