Adidas bemüht sich um 100 Prozent eigene Geschäfte in Indien

Der Sportartikelhersteller Adidas, der bereits seit einiger Zeit aggressiv den indischen Markt verfolgt, hat nun das Amt für Wirtschaftspolitik und -förderung (DIPP) um eine Genehmigung ersucht, hundertprozentig eigene Geschäfte als Auslandsdirektinvestitionen im Mono-Marken-Bereich eröffnen zu dürfen. Die Sport- und Lifestyle-Marke plant, großflächige Geschäfte zu eröffnen.

Bis jetzt agiert Adidas in Indien noch durch heimische Zwischen- und Einzelhändler. "Das Modell funktioniert erfolgreich für uns und wir werden auch weiterhin auf Partnerschaften mit unseren Franchise-Netzwerk setzten. Es ist auch unser Wunsch und unsere strategische Absicht, große Einzelhandelsformate von Weltklasse im Land einzuführen, die derzeit bereits in unseren Einrichtungen weltweit bestehen", sagte ein Adidas-Sprecher.

Adidas setzt auf Integration aller Kanäle

Das Unternehmen hatte erst vor kurzem sein voll integriertes Omni-Kanal-Modell in Indien eingeführt. Adidas geht davon aus, dass diese neue Strategie seine Geschäfte jedes Jahr um rund 15 Prozent steigern wird. Das Unternehmen wird in seinen Filialen ab sofort auch Tablet-PCs bereithalten, mit denen Kunden im Laden die Artikel ihrer Wahl auch in anderen Adidas-Geschäften einsehen und unabhängig von ihrem Standort zu sich nach Hause geliefert bekommen können. Bis 2017 sollen alle 750 indischen Adidas- und Reebok-Geschäfte entsprechend der Omni-Kanal-Strategie ausgerüstet sein.

Adidas Originals hat auch gerade erst seine zweite Kollektion von "Atheleisure Wear" eingeführt, die in Zusammenarbeit mit der griechischen Modedesignerin Mary Katrantzou entstand. Die von den 80er Jahren inspirierte Kollektion umfasst Artikel wie Bomberjacken und Faltenröcke in Pastelltönen und ist in allen Adidas Originals-Geschäften in ganz Indien erhältlich.

 

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