Ärger mit Paketen: Was viele Onlineshopper zur Weißglut treibt

Der Kauf im Onlineshop ist mit wenigen Klicks erledigt. Doch dann beginnt das Warten - und oft auch der Ärger. Eine Umfrage zeigt nun, was Internetkäufern bei der Paketlieferung gegen den Strich geht.

Kritzel-kratzel, und niemand kann es lesen: Immer wieder kommt es vor, dass auf der Benachrichtigung im Briefkasten oder an der Haustür beim besten Willen nicht zu entziffern ist, wo in der Nachbarschaft ein Paket abgeholt werden kann. Mehr als jeder und jedem Fünften (21 Prozent) ist das laut einer Bestellung im Netz schon passiert, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.

Ein weiteres, häufiges Problem sind so ungewöhnliche wie unmögliche Ablageorte, die keinesfalls vereinbart waren. 38 Prozent gaben an, dass sie ihre Sendung schon einmal vom Balkon holen, aus der Mülltonne klauben oder aus dem Blumenbeet fischen mussten. Ähnlich viele (37 Prozent) klagten über unfreundliche Botinnen und Boten.

Zu den größten Ärgernissen gehört allerdings ein Klassiker: Zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten gaben an, schon einmal tagsüber definitiv zu Hause gewesen zu sein, aber vergeblich auf das ersehnte Klingeln an ihrer Tür gewartet zu haben. Ihr Paket sei einfach direkt bei Nachbarn oder in einem Paketshop abgegeben worden.

Ärger Nummer eins: Verspätete Lieferung

Ungeschlagen an der Spitze der Beschwerden lag aber die verspätete Lieferung: Das Paket kommt und kommt einfach nicht am, oder der Dienstleister macht am angekündigten Termin einen Rückzieher, und das Warten geht weiter. So ist es laut der Umfrage schon deutlich mehr als jeder oder jedem Dritten (78 Prozent) einmal ergangen.

Befragt worden waren 1103 Internet-Nutzerinnen und -Nutzern im Alter ab 16 Jahren, darunter waren 1055 Online-Käuferinnen und -Käufer.

Bild: Dia Dipasupil / Getty Images North America via AFP

 

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