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Amazon plant angeblich 'Fashion Summer Sale Event' im Juni

Von Huw Hughes

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Einzelhandel

Berichten zufolge will Amazon ab 22. Juni eine Sommer-Verkaufsveranstaltung für Mode starten, um Verkäufe anzukurbeln und seinen von der Covid-19-Pandemie betroffenen Händlern zu helfen, ihre Einnahmen zu steigern.

Der Einzelhandelsriese teilte seinen Verkäufern laut einem von CNBC eingesehenem Dokument am Dienstag mit, dass er einen nur mit Einladung zugänglichen "Fashion Summer Sale Event" durchführen werde. Dieser soll voraussichtlich sieben bis zehn Tage dauern.

"Wir haben den größten Sommerschlussverkauf, um die Kaufbegeisterung zu steigern und den Verkauf anzukurbeln", hieß es in dem Dokument. "Um die Kundenbindung zu fördern, bitten wir Sie um Ihre Teilnahme.

Das Unternehmen ist derzeit noch dabei, die Details der Veranstaltung, die laut CNBC den Arbeitstitel "Biggest Sale in the Sky" trägt, auszuarbeiten. Amazon hat Berichten zufolge Händler aufgefordert, bis Ende des Tages am Mittwoch Angebote mit Rabatten von mindestens 30 Prozent für Artikel einzureichen.

Amazon ist derzeit dabei, seine Präsenz in der Modewelt weiter auszubauen. Erst im Oktober hatte das Unternehmen seine erste Modeveranstaltung namens Destination Denim abgehalten, eine viertägige Omnichannel-Veranstaltung mit Sitz in Berlin. Im Februar wurde enthüllt, dass der Einzelhandelsriese seit Herbst heimlich eine Luxus-Online-Boutique namens VRSNL - "Versional" ausgesprochen - betrieben hat.

Amazon plant neuen Sommerschlussverkauf

Die neue Veranstaltung soll wahrscheinlich auch die Verschiebung des Prime Day kompensieren, der großen Sommerveranstaltung des Einzelhändlers, die normalerweise im Juli stattfindet, aber wegen Covid-19-Bedenken auf September verschoben wurde.

Viele von Amazons Verkäufern waren von der Entscheidung des Unternehmens im März betroffen, die verkauften Produkte auf solche zu beschränken, die es als "wesentlich" erachtete, um die explodierende Nachfrage während des internationalen Lockdowns zu bewältigen. Das Unternehmen stellte außerdem 100.000 zusätzliche Mitarbeiter in den USA ein, um den Anstieg der Online-Bestellungen zu bewältigen.

Dieser Anstieg trug dazu bei, dass Amazons Einnahmen im ersten Quartal des Jahres um 26 Prozent auf beachtliche 75,4 Milliarden US-Dollar anstiegen. Aber es waren nicht nur gute Nachrichten für den Einzelhändler, dessen Gewinne im gleichen Zeitraum um fast 30 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar einbrachen.

CEO Jeff Bezos warnte seinerzeit auch vor möglichen Kosten in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar für neue Coronavirus-Maßnahmen, einschließlich erhöhter Stundenlöhne und Covid-19-Tests für Mitarbeiter. Insgesamt warnte Bezos davor, dass das Unternehmen im zweiten Quartal einen Verlust von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar verzeichnen könnte.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf FashionUnited UK. Übersetzt und bearbeitet von Simone Preuss.

Foto: Amazon Facebook

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