Indien kann sich vor Luxusmarken kaum retten: Armani Exchange, House of CK und Cole Haan machen sich alle bereit, ihre ersten indischen Geschäfte zu eröffnen, und zwar in Neu Delhi und Noida in der DLF Mall of India.

Die italienische Modemarke Armani plant, ab August Armani Exchange in Indien anzubieten, seine Reihe hochwertiger Produkte, die den Weg zu Luxusprodukten überbrücken und im Durchschnitt 3.000 Rupien (rund 40 Euro) kosten werden. Armani hat bereits Armani Jeans zu Einstiegspreisen eingeführt sowie die über-luxuriösen Marken Emporio Armani und Giorgio Armani. Expertenmeinungen zufolge soll Genesis Colors mit der Vermarktung von Armani Exchange betraut werden; das Unternehmen mit Sitz in Gurgaon ist bereits Vertriebs- und Marketingpartner einiger internationaler Luxusmarken, darunter auch die anderen drei Armani-Marken.

Auf ähnliche Weise plant auch die US-Marke Cole Haan, bis Ende Juni ihr erstes Geschäft in Indien zu eröffnen. Cole Haan spezialisiert sich auf Freizeitlederschuhe, die ab 10.000 Rupien (rund 130 Euro) erhältlich sein werden. Die Marke wird von Arvind Lifestyle Brands mit Sitz in Bangalore vermarket; einem Unternehmen, das sich bereits um die Vermarktung von über einem Dutzend Mode- und Lifestyle-Marken kümmert. Auch CK Jeans aus dem Haus Calvin Klein wird bald seine erste Filiale in Indien eröffnen.

Derzeit sind Luxus- und Premium-Marken auf Expansionstour, da der indische Luxusmarkt rasant wächst. Derzeit hat er ein Volumen von etwa 20 Milliarden US-Dollar (rund 17,5 Milliarden Euro) und wird voraussichtlich bis 2020 auf 50 Milliarden US-Dollar (rund 44 Milliarden Euro) anwachen, sollte die indische Wirtschaft weiterhin jährlich um 9-10 Prozent wachsen.

 

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