Armedangels eröffnet ersten eigenen Store in Düsseldorf

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Credits: Armedangels
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Das Kölner Modelabel Armedangels eröffnet am 22. Oktober 2026 seinen ersten eigenen Store in Düsseldorf. Nach dem erfolgreichen Start des ersten Stores in Köln im Mai 2025 baut die Marke damit ihre stationäre Präsenz weiter aus. Zum Jahresende 2026 ist Armedangels an zwei eigenen Retail-Standorten vertreten.

Mit dem neuen Standort in der Mittelstraße entwickelt das Label sein Retail-Konzept konsequent weiter. Der Store verbindet Architektur, Materialien, Produkt, Kunst, Kultur und Community zu einem ganzheitlichen Erlebnis und übersetzt so den Anspruch der Marke, positive Veränderungen in der Modeindustrie voranzutreiben.

„Köln ist unsere Heimat. Düsseldorf jetzt unser zweites Zuhause. Mit unserem neuen Store eröffnen wir hier ein neues Kapitel für Armedangels. Und keine Sorge: Wir wechseln nicht die Seiten“, sagt Martin Höfeler, CEO von Armedangels. „Wir glauben nicht an alte Grenzen oder festgefahrene Regeln. Genau dafür stehen wir: für Veränderung in der Fashion-Industrie und, wer weiß, vielleicht sogar zwischen Köln und Düsseldorf.“

Eine Designsprache, ein lokaler Bezug pro Stadt

Armedangels versteht den Store nicht als klassische Verkaufsfläche, sondern als Ort, an dem Mode auf Innovation, Kunst und lokale Impulse für Veränderung trifft. Gemeinsam mit Kunstschaffenden und Akteuren vor Ort entstehen Bezüge zur Stadt und ihrer Community. Im Zentrum steht die Frage, wie eine Community positiven Impact auf ihre Stadt haben kann.

Verantwortung ist dabei kein separates Element, sondern fester Bestandteil des gesamten Store-Erlebnisses. Dieses Prinzip will Armedangels künftig in jede neue Stadt mitnehmen.

Auf mehr als 160 Quadratmetern Verkaufsfläche greift der Düsseldorfer Store die Designsprache des Kölner Stores auf und entwickelt sie gezielt weiter. Damit führt die Marke ein neues Prinzip für ihre künftige Retail-Architektur ein: Alle Armedangels Stores sollen eine klar wiedererkennbare, übergreifende Designsprache teilen und zugleich die kulturelle Identität ihres Standorts widerspiegeln. In Düsseldorf zeigt sich diese lokale Verbindung in ausgewählten Materialien, Kunst, Objekten, Sound und wechselnden Interventionen, die dem Store seinen eigenen Charakter verleihen.

So entsteht ein Retail-Konzept, das globale Markenidentität mit lokaler Relevanz verbindet und jeden Armedangels Store zu einem eigenständigen Ort innerhalb einer gemeinsamen Markenwelt macht.

Fundstücke aus dem Rhein als Kunstinstallation

Auch die Kunstinstallation zur Eröffnung folgt diesem Ansatz. Am 12. September lud Armedangels seinen Changemakers Club zu einem Rhine Clean-up ein. Die dabei gesammelten Fundstücke inszeniert das Künstlerduo Merlin Baum und Justus Klann als ‚Proofs of Change‘.

„Unser Anspruch ist, unsere Haltung im Design des Stores spürbar zu machen, anstatt sie nur zu erklären. Der respektvolle Umgang mit Ressourcen zeigt sich deshalb in der Materialität und in der Art, wie wir Materialien einsetzen“, sagt Christiane Bördner, Creative Director bei Armedangels. „Gleichzeitig wollen wir bewusst einen Bezug zu der Stadt herstellen, in der wir uns befinden, zu ihrer Geschichte, ihren Brüchen und zu dem, was sich bereits verändert hat. Für uns ist das ein sehr konkretes Zeichen dafür, dass Veränderung möglich ist.“

„Technologie gehört genauso selbstverständlich zu unserer Markenwelt: Wir nutzen sie dort, wo sie das Markenerlebnis verbessert, neue Möglichkeiten schafft und Innovation sichtbar macht“, so Bördner. „Und Kunst hat für uns die Aufgabe, Dinge aufzuzeigen, Zusammenhänge sichtbar zu machen, aufzuklären und neue Perspektiven zu eröffnen. Der Store ist kein fertiger Raum, sondern entwickelt sich mit den Menschen, Kreativen und Geschichten, die ihn prägen, kontinuierlich weiter.“

Natur, Handwerk und Technologie

Das Interior setzt auf Kontraste: Natürliche Materialien treffen auf industrielle Elemente, rohe Oberflächen auf präzise gesetzte Akzente. So entsteht ein zeitgenössischer Raum, der Mode mit Kultur, Kunst und neuen Ideen verbindet. Grundlage des Konzepts sind die drei Bereiche ‚Nature‘, ‚Arts & Craft‘ sowie ‚Tech & Innovation‘, die gemeinsam mit DIIR, Elastique. und Konrad Knoblauch entwickelt wurden.

Für Architektur und Design zeichnet DIIR verantwortlich, Umsetzung und Shopfitting übernahm Konrad Knoblauch. Der Store in der Mittelstraße 1 ist montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, sonntags bleibt er geschlossen.

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