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Boom im Wiederverkauf und Strategien des Value-Retails definieren Modeausgaben neu

Da die Inflation das Kaufverhalten verändert, passen sowohl Resale-Plattformen als auch preisorientierte Einzelhändler:innen ihre Modelle an, um zunehmend kostenbewusste Käufer:innen zu gewinnen.
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Primark-Filiale. Bild: Primark
Von Don-Alvin Adegeest

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Steigende Lebenshaltungskosten in ganz Europa beschleunigen einen strukturellen Wandel hin zum Wiederverkauf, wobei Vinted als einer der Hauptprofiteure hervorgeht.

Die Plattform meldete einen Bruttowarenwert von 10,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig kletterten die Einnahmen um 38 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das 2008 in Litauen gegründete Unternehmen ist in ganz Europa schnell gewachsen. Großbritannien ist nach Frankreich der zweitgrößte Markt mit mehr als 16 Millionen Nutzer:innen.

Das Wachstum wurde durch die Expansion in Kategorien wie Bücher, Spiele und Haushaltswaren sowie durch die fortgesetzte internationale Einführung unterstützt. Die Rentabilität ging jedoch zurück. Das bereinigte Ergebnis sank um fünf Prozent auf 151 Millionen Euro. Dies spiegelt die laufenden Investitionen in die Logistik über den Geschäftsbereich Vinted Go sowie die Bemühungen wider, die Position in umkämpften Märkten wie Deutschland zu stärken.

Strategische Anpassungen im Einzelhandel

Gleichzeitig zwingt der preisorientierte Einzelhandel die großen Modeketten zu einer strategischen Neuausrichtung, wie The Times berichtet. Der irische Modehändler Primark hat seine digitale Präsenz mit der Einführung einer britischen App für Click-and-Collect ausgebaut. Damit erweitert das Unternehmen einen Service, der erstmals 2022 eingeführt wurde. Dieser Schritt signalisiert eine vorsichtige Wende für einen Einzelhändler, der sich lange gegen den E-Commerce gewehrt hat. Grund dafür waren die geringen Margen seines Niedrigpreismodells.

Primark, das zum Mischkonzern Associated British Foods gehört, betreibt weltweit mehr als 450 Filialen. Das Unternehmen steht jedoch unter zunehmendem Druck von extrem günstigen Online-Wettbewerber:innen wie Shein und Temu. Hinzu kommen geringere Ausgaben der Kernkund:innen für nicht lebensnotwendige Artikel.

Da die Inflation das Kaufverhalten verändert, passen sowohl Resale-Plattformen als auch preisorientierte Einzelhändler:innen ihre Modelle an, um zunehmend kostenbewusste Käufer:innen zu gewinnen.

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