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Deutliches Plus im Mai: Umsatz des deutschen Textil- und Schuhhandels fast auf Vorkrisenniveau

Von Jan Schroder

30. Juni 2022

Einzelhandel

Foto: Ying Yang/Nur Photo via AFP

Nach den Umsatzeinbußen infolge der Covid-19-Pandemie ist der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren hierzulande auf Erholungskurs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte, wuchsen die Erlöse in diesem Produktsegment im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 59,8 Prozent. „Damit lagen die Umsätze nur noch 1,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom Mai 2019“, erklärte die Wiesbadener Behörde in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vormonat April stiegen die entsprechenden Erlöse um 10,6 Prozent.

Den vorliegenden Zahlen zufolge lag der Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels im Mai kalender- und saisonbereinigt nominal um 4,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.. Real – also bereinigt um die Auswirkungen der Preisentwicklung – gingen er allerdings um 3,6 Prozent zurück. „Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider“, erklärte das Bundesamt. Gegenüber dem Vormonat April wuchs der Einzelhandelsumsatz real um 0,6 Prozent und nominal um 2,0 Prozent.

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