East Side Mall eröffnet in Berlin

Mehr Einkaufszentren braucht das Land - oder zumindest die Hauptstadt. Das zumindest scheinen sich die Betreiber der neuen East Side Mall gedacht zu haben, die am 31. Oktober als Berlins 69. (!) Einkaufszentrum an der Warschauer Brücke in Friedrichshain-Kreuzberg eröffnete.

Laut einer Passantenbefragung der Berliner Zeitung finden etliche Berliner die neue Mall “überflüssig” und hätten an ihrer Stelle lieber bezahlbare Wohnungen, Kitas oder einen Park gesehen. Jetzt haben sie Aldi, Nanu-Nana, McPaper & Co. Beziehungsweise Bershka, H&M, Hunkeöller, Jack & Jones, Monki, Only, Uniqlo, Vero Moda und andere, was den Bekleidungshandel angeht.

Es wird sich zeigen, ob die neue Mall, die mit dem Slogan “ein für alle Mall” wirbt, mit ihrem derzeitigen Konzept, das auf Einzelhandel und Gastronomie setzt, bestehen kann, oder es ausweiten muss, wie so viele andere Einkaufszentren von Miami und Mailand bis Mumbai.

"Der klassische Textil-Einzelhandel verliert. Food, Fitness, Lifestyle und Entertainment boomen. Diese Bereiche machen sehr gute Umsätze und können teilweise auch gute Mieten zahlen", erklärt Sonja Hanisch, Immoblien-Ökonomin bei Jones Lang La Salle, laut rbb24. Dies beweisen gut aufgestellte Berliner Einkaufszentren wie Alexa oder die Mall of Berlin.

Mit 120 Geschäften und 25.000 Quadratmetern Fläche bleibt jedoch abzuwarten, ob die East Side Mall anderen Einkaufszentren wie dem am Treptower Park, dem Ringcenter oder sogar Alexa Kunden abspenstig machen wird oder ob der Einzelhandelskuchen in der Hauptstadt tatsächlich groß genug für alle ist.

Foto: East Side Mall Website
 

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