ECE macht vier weitere Einkaufszentren zu "Digital Malls"

Der Shopping-Mall-Betreiber ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG treibt die Digitalisierung seiner Einkaufszentren voran. Mit sofortiger Wirkung führt das Unternehmen das Konzept „Digital Mall“ nach dem erfolgreichen Testbetrieb im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) in vier weiteren sogenannten „Pilot-Centern“ ein. Wie die ECE am Dienstag mitteilte, handelt es sich dabei um das Elbe-Einkaufszentrum in Hamburg, die Altmarkt-Galerie in Dresden, das EKZ Limbecker Platz in Essen sowie das Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach bei Frankfurt.

Im Rahmen des Projekts „Digital Mall“ können die Kunden auf den Internetseiten der beteiligten Zentren nach Produkten suchen, deren Verfügbarkeit überprüfen und sie gegebenenfalls reservieren. Mit diesem Angebot will die ECE nicht nur den Verbrauchern die Einkaufsplanung erleichtern, sondern auch das Ausweichen zu konkurrierenden Online-Händlern verhindern: „Die Idee der ‚Digital Mall‘ basiert auf dem Ansatz, dass sich Kunden bereits von zuhause aus über das im Center in ihrer Nähe verfügbare Angebot informieren können – und bei der Produktsuche nicht mehr automatisch bei den großen E-Commerce-Anbietern landen“, erläuterte das Unternehmen.

Mit der Online-Suche auffindbar seien mittlerweile über 400.000 Artikel von 35 Handelsunternehmen, die etwa sechzig Filialen in den fünf beteiligten Einkaufszentrum begtreiben, so die ECE. Darunter befinden sich die Sortimente namhafter Anbieter wie Saturn, Thalia, Olymp, Gant, Appelrath-Cüpper, Lascana, Galeria Kaufhof, Bijou Brigitte, S.Oliver und Tchibo.

„Die Ausweitung des Piloten auf nunmehr fünf Center ist der nächste Schritt auf unserem Weg hin zum Einkaufszentrum der Zukunft“, erklärte ECE-CEO Alexander Otto in einer Mitteilung. „Mit der weiteren Vernetzung von Online- und Offline-Angeboten kommen wir den Kundenbedürfnissen nach einem kanalübergreifendem Shoppingerlebnis nach und stärken so gleichzeitig den stationären Handel.“

Der Konzern plant, das Konzept in Zukunft auch in weiteren Einkaufszentren umzusetzen. Außerdem erwägt er, die Serviceleistungen um Angebote zu erweitern, die eher im klassischen E-Commerce beheimatet sind: „Perspektivisch ist auch eine Auslieferung der Produkte aus den Centern in die nähere Umgebung denkbar“, erklärte das Unternehmen.

Foto: ECE

 

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