Deutschlands Ladengeschäfte können ihren Umsatz in diesem Jahr einer Prognose zufolge nicht wesentlich ankurbeln. Preisbereinigt werde es im stationären Handel wohl ein «Nullsummenspiel» geben, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Dienstag in Düsseldorf. Nominal - also vor Abzug der Inflation - liegt das Plus laut der Analyse bei 1,3 Prozent auf rund 480 Milliarden Euro. 2018 war die Entwicklung ähnlich.

Inklusive boomendem Online-Handel zieht die Branche dieses Jahr an, ihr Gesamtumsatz steigt voraussichtlich auf rund 537 Milliarden Euro, real wäre das ein Plus von 0,5 Prozent (nominal: 2,0 Prozent plus). Die wirtschaftliche Situation habe sich im Einzelhandel gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, sagte Genth. Aber: «Der Aufwärtstrend der letzten Jahre geht am mittelständischen Einzelhandel in vielen Fällen vorbei.» Kleinere Firmen hätten Schwierigkeiten, die Digitalisierung zu meistern. In Deutschlands Einzelhandel arbeiten den Angaben zufolge rund drei Millionen Menschen in 300 000 Firmen. (dpa)

 

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