Heimtextilbranche hofft auf Erholung

Auf der aktuell in Frankfurt am Main stattfindenden Spartenmesse Heimtextil zeigt die Branche wieder einmal die neuesten Trends für die kommende Saison und hofft zugleich auf eine Erholung des zuletzt etwas schwächelnden Geschäfts mit Teppichen, Vorhängen, Bettzeug und Co.

Am liebsten würden die Anbieter an die gute Entwicklung im ersten Halbjahr 2015 anknüpfen, als die Umsätze noch über Vorjahresniveau lagen. Dem Hoch folgte im zweiten Halbjahr jedoch der Absturz, so dass die Branche auch im Gesamtjahr nicht mehr zulegen konnte. Trotzdem sieht der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (Textil+Mode) die deutsche Heim- und Haustextilbranche „innovativ und gut aufgestellt“.

Das muss sie auch sein, denn die Herausforderungen, vor allem auf den internationalen Märkten, sind dieselben geblieben: Die aktuelle Entwicklung in China ist weiter sehr volatil und auch das seit 2014 dramatisch eingebrochene Russland-Geschäft verspricht keine kurzfristige Besserung. In welchem Maß diese Entwicklungen in anderen Regionen der Erde kompensiert werden können, ist noch nicht absehbar.

Viele Händler und Produzenten setzen daher auf eine starke Binnennachfrage. Schließlich sei die Beschäftigungssituation in Deutschland aktuell sehr positiv. Hinzu kommen die niedrige Inflationsrate und die überdurchschnittlichen Tarifsteigerungen, die den privaten Konsum stark befördern. Für 2016 erwartet Textil+Mode daher für die Heimtextilbranche wieder ein leichtes Umsatzwachstum.

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

 

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