Der britische Modehändler House of Fraser zählt dank seiner starken Online-Präsenz zu den großen Gewinnern des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts in Großbritannien. Anders als so mancher Konkurrent konnte sich das Traditionsunternehmen, das seit dem vergangenen Jahr mehrheitlich einer Tochtergesellschaft des chinesischen Sanpower-Konzerns gehört, gegen schwierige Marktbedingungen und Veränderungen im Konsumverhalten der Briten behaupten und in den Wochen vor Weihnachten Rekordresultate erzielen.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz auf vergleichbarer Fläche in den sechs Wochen vor dem 3. Januar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent. Auch die Tendenz beim Ergebnis war positiv: Da sich die Eigenmarken des Konzerns überdurchschnittlich gut verkauften, wurde die Bruttomarge um neun Prozent verbessert.

Den neuen Umsatzrekord verdankt House of Fraser nicht zuletzt seinem starken Online-Geschäft: Dort stiegen die Erlöse um rund 31 Prozent. In den stationären Stores verbesserten sie sich flächenbereinigt immerhin um 4,2 Prozent. Weil die Briten zunehmend im Internet einkaufen, schnitten vor allem Einzelhändler, die im Online-Geschäft weniger gut aufgestellt sind, im Weihnachtsgeschäft weit schlechter ab.

 

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