Dank verschiedener kurz- und langfristiger Katalysatoren befindet sich der indische Mode- Einzelhandel derzeit auf einem starken Wachstumskurs. Das findet zumindest eine Einschätzung des indischen Modemarken- und Einzelhandelssektors von Emkay. Demnach wird ein Aufleben des Wirtschaftswachstum zu einem höheren verfügbaren Einkommen führen sowie einer Durchsetzung der Mehrwertsteuer und sich verändernden Trends, was den Modekonsum angeht. Wazir Advisors, ein bekanntes Beratungsunternehmen mit Sitz in Gurgaon, sieht sogar eine durchschnittliche Wachstumsrate des Mode-Einzelhandels von 12,2 Prozent in den nächsten 10 Jahren voraus.

Zudem betont der Bericht eine starke Trend-Korrelation zwischen BIP-Wachstum und SSG. Angesichts eines Auflebens der indischen Wirtschaft wird ein Wachstum des Mode-Einzelhandels erwartet, der von höheren Umsätzen auf gleicher Fläche angetrieben wird. Dies wiederum wird eher von einem höheren Konsum als einer Expansion des Geschäftsnetzwerks angetrieben, was wiederum zu einer höheren Rentabilität und einem höheren Kapitalgewinn führen wird. Zusammen mit einem veränderten Bewusstsein der Kunden werden auch sich verbessernde ökologische Aspekte eine wichtige Rolle beim Konsum von Modeartikeln spielen. "Angefangen von einer Kultur der Einkaufszentren bis zu einem Einfluss internationaler Trends und Internethandel, werden all diese Faktoren zu einem höheren Bewusstsein, einem besseren Einkaufserlebnis und einem größeren Konsum führen", heißt es im Bericht.

Er stellt Unternehmen wie Arvind und Shoppers Stop sowie Phoenix Mills und Page Industries heraus, da alle vier im Modeeinzelhandel einzigartige Wertbeiträge leisten und differenzierte Risiko- und Gewinnquerschnitte haben. Bedenken für den Sektor äußert der Bericht in Bezug auf einen gesteigerten Wettbewerb angesichts einer Fülle internationaler Marken, die auf den indischen Markt drängen, bemerkt jedoch auch, dass dies zu einem größeren Modebewusstsein und somit einem allgemein größeren Marktanteil des Sektors führen wird. Die verlängerten Ausverkaufszeiträume der letzten acht Quartale sollten sich auch ausgleichen, wenn der Markt einen Aufschwung erfährt und der Ausverkaufsdruck nachlässt.

 

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