Inflationsrate im Januar leicht gesunken

Die Preissteigerung in Deutschland hat sich im Januar wieder etwas verlangsamt. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch vorlegte. Demnach lag die Jahresteuerungsrate im vergangenen Monat bei 1,6 Prozent und damit leicht unter den Werten der Vormonate Dezember (+1,7 Prozent) und November (+1,8 Prozent).

Gegenüber dem Dezember sanken die Preise um 0,7 Prozent. Das hatte hauptsächlich saisonale Gründe. So waren Bekleidung und Schuhe aufgrund der Rabattaktionen bei Winterwaren um 6,1 Prozent billiger. Auch im Jahresvergleich sanken in dieser Produktkategorie die Preise (-0,3 Prozent).

Wichtiger für den leichten Rückgang der Inflationsrate war aber die vergleichsweise geringe Steigerung der Energiepreise im vergangenen Monat (+0,9 Prozent). Diese Entwicklung habe sich „dämpfend auf die Gesamtteuerung“ ausgewirkt, erklärten die Statistiker. Deutlich mehr als im Januar 2017 mussten die Verbraucher hingegen für Lebensmittel ausgeben (+3,1 Prozent). Insgesamt verteuerten sich Waren aller Art um 1,5 Prozent, die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im Durchschnitt um 1,6 Prozent. Dazu trug der Anstieg der Nettokaltmieten um 1,7 Prozent maßgeblich bei.

Foto: ECE
 

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