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Innenstadt-Besucher kommen vor allem zum Mode-Shopping

Von Regina Henkel

1. Apr. 2022

Einzelhandel

Foto: Mall of Berlin / HGHI Holding GmbH

Trotz Corona und Krieg: Shopping bleibt das wichtigste Motiv für die Menschen, um in die Innenstädte zu fahren. Zu diesem Ergebnis kam die dritte Auflage einer vom BTE beauftragten Befragung, die in den beiden ersten März-Wochen dieses Jahres in insgesamt zehn Städten sowie online durchgeführt wurde.

Insgesamt 4.000 Menschen wurden befragt. Davon waren sich 55 Prozent darin einig, dass das Einkaufen der Hauptgrund für den City-Besuch ist, am Samstag waren es sogar 63 Prozent. Erst deutlich dahinter rangierten Motive wie Essen/Trinken und Verweilen/Sightseeing sowie notwendige Erledigungen.

Mode ist Hauptmotiv für Stadtbesuch

Ganz besonders sind die Konsument:innen (67 Prozent) in den Innenstädten auf der Suche nach Mode, inklusive Schuhen und Lederwaren. Vor allem die jungen Konsument:innen haben im März wieder verstärkt die Innenstädte besucht. Waren im Januar nur neun Prozent der Besucher:innen unter 25 Jahre, so waren es im März bereits 20 Prozent. Etwa ein Drittel der Innenstadtbesucher:innen suchte drei oder mehr Modegeschäfte auf, 45 Prozent zumindest zwei und 17 Prozent waren lediglich in einem Modegeschäft. Etwa zwei Drittel davon verbrachten ein bis zwei Stunden im Modehandel, 13 Prozent immerhin drei Stunden und mehr. Die übrigen 30 Prozent benötigten weniger als eine Stunde zum Mode-Shopping. Jede(r) zehnte Befragte besuchte ausschließlich Geschäfte anderer Branchen.

Wer nicht auf der Suche nach Mode war, besuchte die Innenstädte um Lebensmittel (30 Prozent) zu kaufen, Parfüm/Drogerieartikel (19 Prozent), Sportartikel und Uhren/Schmuck (jeweils 16 Prozent) sowie Bücher/Schreibwaren (14 Prozent).

PKW schlägt ÖPNV

Ob wir bei der Anziehungskraft der Innenstädte schon wieder ein Niveau wie vor der Pandemie erreicht haben, auch das versuchte die Befragung herauszufiltern. So ist der Anteil der auswärtigen Besucher:innen im März gegenüber dem Januar 2022 leicht um drei Prozentpunkte auf 47 Prozent gestiegen. Der Anteil erreicht aber noch nicht den Wert vom Sommer 2021, wo er bei 53 Prozent lag.

Für den Stadtbesuch ist der eigene PKW das favorisierte Transportmittel (54 Prozent), gefolgt vom ÖPNV, mit dem 31 Prozent der Besucher:innen ankommen. Weitere zehn Prozent kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Insgesamt bedeute das eine signifikante Zunahme der PKW-Nutzung und eine Abnahme der ÖPNV-Nutzung, so der BTE.

BTE
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